Biden heizt Eskalation in der Ukraine noch einmal an
Biden heizt Eskalation in der Ukraine noch einmal an
Datum: 20.04.2022 - 10:32 Uhr
Wenn am kommenden Sonntag in den USA die Präsidentschaftswahl wäre, könnte Biden schon heute den Koffer packen. Von den großen Umfrageinstituten sehen mehr als die Hälfte Donald Trump als Sieger, als klaren Sieger mit teilweise bis zu zehn Prozentpunkten Vorsprung auf Biden. Dieses Meinungsbild wird ergänzt durch das schlechte Abschneiden Bidens hinsichtlich der Zufriedenheit mit seiner Arbeit, siehe unseren Beitrag: https://www.freiewelt.net/nachricht/usa-biden-erreicht-rekordtief-in-der-zustimmung-10088814/
In der Geschichte der Präsidenten der USA zieht es sich wie ein roter Faden durch sehr viele Amtszeiten, dass sie immer dann, wenn die politische Luft in der Heimat dünn wurde, sich einen Krieg suchten. Selbst der immer noch hochvererhrte John Fitzgerald Kennedy hatte »seinen« Krieg. Schließlich war er es, der als erster die Militärhilfe für das damalige Südvietnam aufstockte und die Zahl der »US-Militärberater« im Land drastisch erhöhte.
Die Bushs hatten ihre Kriege im Golf, Reagan hatte seinen in Nicaragua, unter Obama befanden sich die USA 2.663 Tage im Krieg. Der einzige US-Präsident der jüngeren Vergangenheit, der keinen eigenen Krieg vom Zaun brach, war in der Tat Donald Trump. Er musste allerdings die Sünden seines Vorgängeres verwalten und tat das, indem er US-Truppen aus Krisengebieten abzog.
Sleepy Joe Biden hingegen folgt dagen der Obama-Linie und hat aktuell bekanntgegeben, dass er weitere Offensivwaffen, vor allem Artillerie-Geschütze samt der dazugehörigen Munition in noch größeren Umfang an die Ukaine liefern will. Die zusätzlich gebilligte Militärhilfe im Wert von etwa 741 Millionen Euro umfasst auch die Lieferung von Helikoptern. Seit Beginn des Kriegs in der Ukraine haben die USA der Ukraine schon Militärhilfe im Umfang von rund 2,6 Milliarden Dollar zukommen lassen, heißt es in einem Beitrag bei tagesschau.de
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