Biden-Gefolgsleute drohen Ungarn, Schweden endlich in die NATO zu lassen
Biden-Gefolgsleute drohen Ungarn, Schweden endlich in die NATO zu lassen
Datum: 02.02.2024 - 09:32 Uhr
Der Beitritt Schwedens zum NATO-Kriegsbündnis hängt noch immer an der fehlenden Ratifizierung durch das ungarische Parlament. Noch wurde in Budapest darüber nicht abgestimmt, sehr zum Missfallen vor allem des Biden-Militärs sowohl in Washington wie auch im Pentagon. Jetzt zieht man die »Erpressungs-Karte« gegen Orbán. Das hat letztlich auch der EU im Hinblick auf die üppigen Geldgeschenke für Selenskij geholfen: der ungarische Ministerpräsident hat seinen Widerstand nach Wochen und Monaten der Drangsalierung durch Brüssel und Berlin aufgegeben. Das wollen jetzt auch einige Biden-Zöglinge erreichen. Ihre Erpressung: nickt Orbán nicht bald den Beitritt Schwedens zum Kriegsbündnis NATO ab, werde man Ungarn aus der Liste der Länder mit Visum-freien Reisen streichen.
Es klingt zwar ein wenig netter, wie es die Genossen von Biden ausdrücken, aber im Grunde genommen steht die unverhohlene Drohung im Raum. »Ungarns Untätigkeit birgt die Gefahr, seine Beziehungen zu den Vereinigten Staaten und zur NATO irreparabel zu beschädigen«, sagte die US-Demokratin Jeanne Shaheen, Leiterin der Sondereinsatzgruppe des Senats für die NATO, in einer Erklärung. Der US-Demokrat Ben Cardin, Vorsitzender des Ausschusses für auswärtige Beziehungen des Senats, sagt, er sei »zutiefst besorgt« über das Vorgehen Ungarns – sowohl im Hinblick auf Schweden als auch auf Ungarns anfängliche Weigerung, dem riesigen Kriegspaket der EU für die Ukraine zuzustimmen. »So verhält sich ein Partner nicht«, sagt Cardin. Der Senator stellt auch drohend in Frage, ob Ungarn wirklich ein verlässliches Land ist, um am visumfreien US-Programm teilzunehmen, das es Bürgern aus 41 Ländern ermöglicht, für bis zu 90 Tage in die USA zu reisen.
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