Biden bleibt bei Vorwahlen der US-Demokraten vorne
Biden bleibt bei Vorwahlen der US-Demokraten vorne
Datum: 11.03.2020 - 10:54 Uhr
Der gestrige »Big Tuesday« manifestierte die Tendenz bei der Vorwahl der US-Demokraten für die November stattfindende Präsidentschaftswahl. Joe Biden führt weiterhin klar vor Bernie Sanders. Neben den beiden ist nur noch Tulsi Gabbard im Rennen geblieben, alle anderen einstigen Bewerber haben ihre Kandidatur zurückgezogen. Die Kampagne von Michael Bloomberg, einstmals Bürgermeister der Stadt New York, war von extrem kurzer Dauer. Warum Tulsi Gabbard noch immer an ihrer Kampagne festhält, ist selbst für die US-Demokraten schwer nachvollziehbar. Während Biden aktuell 835 Delegierte und Sanders immerhin noch 678 Delegierte hinter sich gebracht hat, kann Gabbard auf ihrem Konto genau einen einzigen Delgierten vermelden.
Bei den Republikanern herrscht hingegen eitel Sonnenschein. Präsident Donald Trump eilt von Erfolg zu Erfolg. Trump gelang es, in allen fünf US-Staaten sämtliche Delegierte hinter sich zu bringen. Er hat bereits jetzt 1.309 Delegierte auf seiner Seite, 1.276 sind für die Nominierung für den Präsidentschaftswahlkampf bei dem im August stattfindenden Parteitag nötig.
Während sich bei den US-Demokraten also weiterhin Biden und Sanders verbal in ihrem Vorwahlkampf teilweise auch unterhalb der Gürtellinie bekämpfen, kann sich Trump ganz entspannt der aktuellen Politik widmen und weiter an der Politik arbeiten, die ihm im November eine weitere Amtszeit als US-Präsident bescheren soll. Momentan spricht so ziemlich alles für ihn, auch wenn deutsche Mainstreammedien nach wie vor versuchen, ihn als schlechten Präsident darzustellen. Den Medienleuten hierzulande entgeht dabei offensichtlich ein ganz wichtiger Aspekt: der US-Präsident wird von den Staatsbürgern der USA gewählt und nicht von den Altparteienvertretern und Medienleuten aus Deutschland.
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