Biden-Administration wollte Propaganda bei Twitter platzieren

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Biden-Administration wollte Propaganda bei Twitter platzieren
Datum: 04.11.2022 - 08:22 Uhr

Zuckerbergs Netzwerk Fratzenbuch hat sich in Deutschland für die Überwachung der veröffentlichten Beiträge bezüglich Regierungs- und Linientreue die Dienste einer dubiose Stiftung unter Führung einer hochdekorierten und besonders emsigen ehemaligen Stasi-Zuträgerin gesichert. Wenn jemand weiß, wie kontrolliert, spioniert und denunziert wird, dann doch ganz sicher Stasi-Spitzel der besonders eifrigen Art. Auch ein vormaliger im östlichen Westfalen ansässiges Bücherversandhaus hat eine eigene Abteilung für derartige Prüfungen der Beiträge geschaffen. Mit Buchclubs macht man ja auch heute kein Geld mehr.

Und da sitzen sie nun, die nach mehrwöchiger intensiver politischer Schulung und Indoktrination auf links gedrehten »Nerds« in ihren Kellerlöchern, ihren Kammern und Kemenaten, bei Chips und Cola, fernab des Tageslichts und jedweder körperlicher Bewegung und dürfen als »Faktenchecker« oder »Correctiv« ihr kümmerliches Dasein fristen. Damit sie ihre Existenzberechtigung belegen, müssen sie eine bestimmte Anzahl an gesperrten Beiträgen oder gelöschten Nutzern vorweisen. Eine Art moderner »body count« oder auch Kopfgeldjagd.

Bei Twitter haben diese selbsternannten »Prüfer« seit der Übernahme des Netzwerkes durch Elon Musk ausgedient. Einen Faktencheck jedoch gibt es: nämlich den durch das Schwarmwissen der Nutzer. Bei Twitter kann nämlich jeder veröffentlichte Beitrag entsprechend markiert werden, auch als Falschmeldung oder eben Fake News.

Diese neue Vorgehensweise ist jetzt der Biden-Administration voll auf die Füße gefallen. Die hatte nämlich via Twitter versucht, einen Propaganda-Beitrag zu positionieren, in dem es hieß, dass »dank Joe Bidens Führung« Rentner die höchste Steigerung ihrer Auszahlungen zu erwarten haben.

Fake News! hieß es sofort bei Twitter. Propaganda! Falschmeldung!

Die Rentner bekommen tatsächlich mehr Geld. Aber nur deswegen, weil ihre Rentenanpasung seit 1972 mit der Inflationsrate gekoppelt ist.

Einmal mit der Faktenlage konfrontiert - und vor allem damit, dass keine linientreuen »Faktenchecker« den Propagandaversuch abgenickt hatten, sondern die aufmerksamen Nutzer diesen Versuch auffliegen ließen, hat die Biden-Administration den Beitrag sofort gelöscht und versucht sich damit herauszureden, man habe einen Scherz machen wollen. Schließlich sei die Politik Bidens für die hohe Inflation und deswegen irgendwie schon doch auch für die Rentensteigerung verantwortlich.

Gelacht hat allerdings niemand.

Sven von Storch

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