Biden-Administration verhängt Sanktionen gegen Ungarn

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Biden-Administration verhängt Sanktionen gegen Ungarn
Datum: 13.04.2023 - 09:46 Uhr

Die ungarische Regierung von Viktor Orbán gehört zu den wenigen Regierungen eines EU-Landes, die sich weder von der Biden-Administration in Washington noch von der alles sich unterwerfen wollenden EU-Zentralregierung in Brüssel die Politik des Landes vorschreiben lässt. Orbán sucht zum Beispiel nicht nur die Nähe zu Russland, sondern im Zeitalter der EU-Sanktionen und der Hetze des Wertewestens gegen Putin schließt Budapest neue Verträge mit Moskau ab – sehr zum Vorteil der ungarischen Bevölkerung.

Das stinkt den »One World«- und »Great Reset«-Fetischisten in Washington und Brüssel ganz besonders. Je mehr Länder aus der vorgegebenen Linie ausscheren, um so weniger wahrscheinlich wird, dass Schwab und seine Kumpane ihre Ideologie der »New World Order« (Neue Weltordnung) umsetzen können. Also müssen die, die ausscheren, mit allen Mitteln zur Räson gerufen werden.

So wie jetzt Ungarn, wie es in einem Bericht von Reuters heißt. Laut dem hat die Biden-Administration nämlich jetzt beschlossen, Sanktionen gegen drei Vertreter der Russischen Internationalen Investitionsbank (IIB) in Budapest zu verhängen. Einer der sanktionierten Personen ist der Ungar Imre Laszloczki, der im Vorstand des IIB sitzt. Dass Washington ein solches Vorgehen gegen einen Bürger eines NATO- und EU-Landes vornimmt, ist außergewöhnlich und wird die zunehmend frostigen Beziehungen zwischen Biden und Orbán wahrscheinlich nicht verbessern.

Bidens Botschafter in Ungarn, David Pressman, nannte das IIB während einer Pressekonferenz eine »offensichtliche Kreml-Plattform.« Einer solchen Bank zu erlauben, in Ungarn zu operieren, »bedroht die Sicherheit und Souveränität des ungarischen Volkes, seiner europäischen Nachbarn und seiner NATO-Verbündeten«, will Pressman es besser als Orbán wissen.

Sven von Storch

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