Betreiben Mainstreammedien Rassismus gegen Weiße und Europäer_
Betreiben Mainstreammedien Rassismus gegen Weiße und Europäer_
Datum: 20.06.2017 - 08:41 Uhr
Vor einer Londoner Moschee ist ein Kleinlastwagen gezielt in eine vor der Moschee wartende Menschenmenge gesteuert worden. Die britischen Behörden gehen von einem Anschlag aus. Zahlreiche Menschen wurden verletzt, acht von ihnen zur Behandlung in Krankenhäuser verbracht. Der 47-jährige Fahrer, wie die »Welt« schreibt ein »Weißer«, wurde festgenommen. Gegen ihn wird wegen Terrorverdacht ermittelt. So weit, so schlecht.
Terror, wie auch immer motiviert, ist ein Verbrechen. Darüber sollte und darf es keine zwei Meinungen geben. Und unabhängig der Motivationslage sollte und muss er stärker bekämpft werden. Der Sumpf der hinter solchen Anschlägen steckenden Netzwerke und Geldgeber ist trocken zu legen. Hassredner und Hassprediger, die zu derartigen Taten aufrufen, sind zu beobachten und mit der vollen Härte des Gesetzes zu belangen. Nur so kann es gelingen, diese Verbrechen zukünftig zu verhindern.
Allerdings, und das ist hierzulande leider traurige Wahrheit, gibt es hinsichtlich der Verfolgung und des Kampfes gegen den Terror ein erhebliches Ungleichgewicht. Während Millionen und Abermillionen seitens Bund, Ländern und Kommunen für den »Kampf gegen rechts« bereit gestellt werden, verweigert man sich, den Kampf gegen Linksextremismus auch nur in Erwägung zu ziehen. Und der Kampf gegen den islamisch motivierten Terrorismus steht erst nächstes Jahr im Fokus der Altparteien.
Und auch die Mainstreammedien sind in ihrer Berichterstattung wenig bis gar nicht objektiv. Während man versucht, bei islamisch motivierten Terroranschlägen, bei den täglich mehrfach stattfindenden sexuellen Übergriffen, den Messerattacken und den Vergewaltigungen die Herkunft der Täter zu verschleiern oder die Bürger komplett auf die falsche Fährte zu führen - sofern man überhaupt über die Taten berichtet - war es jetzt offenbar ganz wichtig, den Täter in London direkt zuzuordnen: ein »Weißer« wars.
Nur zur Erinnerung: vor ein paar Tagen wurde in München eine Polizistin lebensbedrohlich verletzt. In den Presseberichten war zunächst zu lesen, dass es sich um einen »Mann« gehandelt habe, der die Schüsse abgegeben hat. Später war es dann ein »Deutscher«. Dass Alexander B., der Täter, maximalpigmentiert ist und einen Migrationshintergrund hat, erfährt man erst nach gezieltem Suchen in den freien Medien. Legte man den Maßstab der »Welt« in der Berichterstattung über den aktuellen Anschlag in London zu Grunde, so hätte in der Meldung über München stehen müssen, dass ein 37-jähriger »Schwarzer« die Polizistin mit mehreren Schüssen niedergestreckt hatte. Aber vermutlich wäre das Rassismus.
Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.
Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.


Add new comment