Berlins Polizeiführung wusste von den Problemen
Berlins Polizeiführung wusste von den Problemen
Datum: 03.11.2017 - 09:41 Uhr
Immer mehr Details über die enormen Probleme, die die Berliner Polizei in ihren Reihen mit Migranten hat, treten nach und nach an den Tag. Doch nicht allein die Faktenlage an sich ist dramatisch und stimmt nachdenklich. Nicht minder skandalös ist die Tatsache, dass sowohl die polizeiliche wie auch die politische Führung der Landespolizei diese Faktenlage kennen - und sie unter den Tisch kehren will. Bereits im August war zu einer großen Gesprächsrunde geladen worden, bei der sich Trainer und Ausbilder mit Politikern austauschen und Lösungsansätze erarbeiten wollten. Doch auf die Trainer und Ausbilder wurde Druck ausgeübt; sie wurden zum Schweigen verdonnert.
Offensichtlich ist, dass es verschiedene Anläufe gab, die Problematik mit den arabisch- und türkischstämmigen Polizeischülern zu thematisieren, sie aber permanent abgeleugnet, relativiert und verniedlicht wurden. Die Zahl der Beschwerden, auch aus den Kreisen der anderen Lehrgangsteilnehmer, vor allem aber der Lehrgangsteilnehmerinnen, hat in einem dramatischen Maße zugenommen. Auch die Klagen aus der Gruppe der zivilen weiblichen Angestellten und Arbeiterinnen über den herablassenden und frauenfeindlichen Umgang seitens der Migranten ist stetig gewachsen. Doch bisher wurde alles unter den Tisch gekehrt.
Nun aber sind die ersten detaillierten internen Papiere an die Öffentlichkeit gelangt und zeigen das gesamte Versagen von Polizeiführung und Senatsregierung auf. Die Migranten bei der Berliner Polizei dürften so für einiges Kopfzerbrechen beim R²G-Senat bewirken.
Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.
Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.


Add new comment