Berliner Innensenator Geisel will mit radikalen Muslimen zusammenarbeiten

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Berliner Innensenator Geisel will mit radikalen Muslimen zusammenarbeiten
Datum: 13.05.2019 - 11:14 Uhr

Nach der Niederwerfung und Zersplitterung des Terrornetzwerks IS/DAESH in Kleingruppen sehen sich viele europäische Staaten mit der Rückkehr ehemaliger IS-Kämpfer und deren Familien konfrontiert. Viele derer, die  Deutschland verlassen und sich den Terroristen angeschlossen hatte, sind in den Kämpfen ums Leben gekommen und haben ihre Illusion von einem islamischen Staat mit dem Leben bezahlt. Doch auch eine Großzahl derer, die der islamischen Propaganda auf den Leim gegangen sind, haben überlebt und wollen und sollen nun in ihre Heimatländer zurück; so auch nach Deutschland.

Die Herausforderung besteht darin, wie mit diesen Rückkehreren, die in der Zwischenzeit mitunter auch Familien gegründet haben, umgegangen werden soll. Einen ganz besonderen Vorschlag macht da der Berliner Innensenator Andreas Geisel (SPD). Er will mit der Islamistischen Bruderschaft kooperieren, um die Rückkehrer zu integrieren.

Die Islamistische Bruderschaft, auch als Muslimbruderschaft bekannt, hat als primäres Ziel die Errichtung eines Gottestaates, in der als einzige Rechtsgrundlage die Scharia gelten soll. Der Verfassungsschutz beobachtet die Gruppe und stuft sie als radikal-islamistische Organisation ein. In einer Bewertung heißt es, dass »der Großteil des dort vertretenen ideologischen Gedankenguts unvereinbar mit den im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verankerten Prinzipien der Demokratie, des Rechtsstaates und einer auf der Menschenwürde basierenden politischen Ordnung.«

Doch das stört den Berliner Innensenator Andreas Geisel (SPD) nicht. In seiner Begründung, warum er ausgerechnet mit diesen Verfassungsfeinden zusammenarbeiten will, schwafelt er davon, dass diese gewaltfrei seien. Selbst Ägpyten, in denen die Muslimbrüder vor über 90 Jahren gegründet wurden, stuft sie als Terrororganisation ein. Das hat sich bis zu Andreas Geisel aber offenbar noch nicht herumgesprochen.

Sven von Storch

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