Berliner Grüne stimmen Ausradierung eines historischen Parks zu
Berliner Grüne stimmen Ausradierung eines historischen Parks zu
Datum: 09.02.2017 - 07:31 Uhr
Es ist ein Zeichen »grüner« Politik, dass grundsätzlich gegen jede Maßnahme zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur per se Protest eingelegt wird. Sei es, wegen eines letztmals vor Jahren im Verlauf einer Ausbautrasse beobachteten Heckenbrüters oder sei es, weil es in der Nähe dieser Ausbautrasse drei Exemplare eines in der betreffenden Region nicht so häufig anzutreffenden Gewächses ist, eines Strauches oder vielleicht sogar eines Baumes.
Weiterhin ist Berlin bekannt dafür, dass es für eine Metropole dieser Größe noch relativ viele Baubrachen gibt. Also Ecken und Flecken, auf denen entweder alte, verfallene Häuser und Gebäude vor sich hin modern oder aber Beikraut und Natur längst auf und in den verfallenen Ruinen wachsen. Areale, die im Grunde genommen nur darauf warten, einem Nutzungszweck zugeführt zu werden.
Aber die Grünen in Berlin, Teil der R²G-Koalition im Abgeordnetenhaus, setzen ihrer Prioritäten ganz anders. Für eine weitere »unbedingt erforderliche« Flüchtlingsunterkunft soll im Berliner Stadtteil Lankwitz ein über 100 Jahre alter Park weichen. Eine Idylle, ein Naherholungsgebiet, soll eingeebnet werden, damit dort ein mehrgeschossiges Gebäude für »Flüchtlinge« errichtet werden kann.
In der »Berliner Morgenpost« heißt es dazu, dass von diesen 200 zu fällenden Bäumen alleine ein Viertel zu besonders geschützten Exemplaren gehören. Und das dieser Park von einem jüdischen Mediziner (James Fraenkel) im Jahr 1907 angelegt wurde. Man stelle sich den Aufschrei des Entsetzens vor, wenn eine andere Gruppe auch nur annähernd das Ansinnen unterbreitet hätte, in einem von einem jüdischen Arzt angelegten Park einen einzigen Grashalm abknicken zu wollen.
Aber wenn es um »Flüchtlinge« aus überwiegend muslimischen Ländern geht, dann verraten die Parteien der Rot-Rot-Grünen Koalition in Berlin elementare Bestandteile ihrer Politik. Und dann sind auch sonst so wichtige Aspekte wie die besondere Verantwortung gegenüber des jüdischen Lebens in diesem Land auf einmal komplett irrelevant.
Außerdem heißt es doch stets seitens der Merkel-Regierung und ihren Sprachorganen, dass immer weniger »Flüchtlinge« kämen. Wozu es dann noch weitere Unterkünfte benötigt, zumal in vielen Regionen des Landes bereits errichtete Einrichtungen leer stehen (und dennoch jede Menge Steuergelder kosten), kann seitens der Berliner Verantwortlichen nur bedingt erklärt werden.
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