Berliner Clan-Kriege vor der nächsten Eskalationsstufe
Berliner Clan-Kriege vor der nächsten Eskalationsstufe
Datum: 10.09.2018 - 10:23 Uhr
Die Polizei in Berlin hat unter dem rot-rot-grünen Senat von Michael Müller (SPD) und seinem Innensenator Andreas Geisel (ebenfalls SPD) den Kampf gegen die Araber-Clans längst aufgegeben. Diese Großfamilien aus dem Libanon und anderen Regionen des Nahen Ostens beherrschen ganze Straßenzüge und Stadtviertel der Hauptstadt. Inenrhalb dieser Kieze herrscht ein eigenes Rechtssystem; die deutsche Justiz und das deutsche Recht haben in diesen Vierteln keinen Zutritt. Das gilt selbstverständlich auch für die Polizei. Vor der haben selbst die Kinder dieser Clans keinen Respekt.
Streitigkeiten in der Familie werden auch innerhalb der Familie geklärt. Da fällt dann schon einmal ein Ohr oder ein Finger zur Kompensation kleiner Delikte an; ähnlich wie man es aus Filmen über die Mafia, der Cosanostra oder den Tiraden kennt. Das geschieht in der Regel fernab von jeglicher Kenntnisnahme durch die Öffentlichkeit.
Doch das was derzeit in Berlin vor sich geht, hat einen ganz anderen Hintergrund. Hier geht es um einen tödlichen Streit um die Vormachtstellung der Clans in der Hauptstadt. Und auch dieser Streit ähnelt in seinen Strukturen den aus Film und Fernsehen bekannten Vorfällen; auch wenn man heute etwas subtiler vorgeht als beim Valentinstag-Massaker 1929. Doch es geht um die gleichen Inhalte und ist genau so mörderisch und tödlich.
Nidal R. ist am Tempelhofer Feld aus einem fahrenden Auto gezielt mit mehreren Schüssen niedergestreckt worden. Er hatte sich nach einer seiner vielen Haftentlassungen vor wenigen Wochen mit Vertrauten des Abou-Chacker-Clans getroffen und möglicherweise über eine Kooperation seines libanesischen Clans mit dem palästinensischen Chacker-Clan verhandelt. Das hätte eine nachhaltige Verschiebung der Kräfte in der Stadt bedeutet.
Die Polizei soll jetzt versuchen, den Streit einzudämmen, heißt es aus Kreisen der Polizeiführung. Statt Kriminilatitsbekämpfung jetzt also Kriminalitätsverwaltung. Wirkliche Sicherheit sieht anders aus.
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