Berlin will 25 neue Unterkünfte für Flüchtlinge errichten

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Berlin will 25 neue Unterkünfte für Flüchtlinge errichten
Datum: 15.02.2018 - 08:17 Uhr

Berlin strahlt eine große Anziehungskraft aus. Einige Personengruppen lassen reichlich Geld in der Stadt und sorgen dafür, dass die Wirtschaft floriert, wie zum Beispiel Touristen, Messebesucher oder Unternehmensgründer, die neue Arbeitsplätze in der Stadt schaffen. Aber es gibt auch die, die nach Berlin kommen und lediglich Kosten für die Stadt generieren. So gilt Berlin bereits seit längerer Zeit als Hauptstadt der Wohnsitz- und Obdachlosen. Sie allerdings generieren nur einen Bruchteil der Ausgaben, die für die sogenannten »Flüchtlinge« großzügigst bereit gestellt werden. Deren Rundumversorgung lässt sich das Land Berlin einiges kosten; mit beiden Händen wird hier das Geld fast schon zum offenen Fenster hinaus geworfen.

Jüngstes Beispiel dieser Politik ist die Errichtung von 25 sogenannter »Modularer Unterkünfte für Flüchtlinge« (MUF) in den nächsten drei Jahren. Jeder dieser MUF hat etwa 450 Plätze. In den nächsten drei Jahren sollen also auf diese Art weitere 11.000 Plätze entstehen. Dabei wird den Bürgern in diesem Land doch tagtäglich vorgebetet, dass angeblich immer weniger dieser »Flüchtlinge« kommen. Diejenigen, deren Verfahren bereits abgeschlossen sind, drängen auf den freien Wohnungsmarkt und machen so Plätze in den existierenden Unterkünften frei. Dort können die in angeblich wesentlich geringerer Zahl auftauchenden Neuankömmlinge untergebracht werden. Da bedarf es doch keiner neuen Unterkünfte.

Könnte man meinen; aber die Pläne des Berliner Rot-Rot-Grünen Senats sind noch perfider. Insgesamt hat man 91 Standorte ausgemacht und den einzelnen Bezirken zur Entscheidung vorgelegt. Die Bezirke dürfen nicht darüber entscheiden, OB eine MUF gebaut wird - dass das geschieht, hat der Senat bereits entschieden. Der Bezirk darf gerade noch einmal darüber entscheiden, ob der vom Senat bestimmte Standort angenommen wird oder ob die Unterkunft an einem selbst ausgewählten Standort errichtet wird. Gebaut wird im Bezirk auf jeden Fall; egal, ob die Bürger des Bezirkes das wollen oder nicht.

Sven von Storch

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