Berichterstattung über die Ukraine aus unseriösen Quellen
Berichterstattung über die Ukraine aus unseriösen Quellen
Datum: 31.10.2022 - 08:01 Uhr
Westliche Mainstreammedien berichten besonders gerne über angebliche militärische Erfolge der Ukraine. Da ist es in den vergangenen Wochen merkwürdig ruhig geworden. Kein einziges Dörfchen wurde »befreit«, nicht einmal ein Gehöft und offenbar auch nicht einmal ein Kuh- oder Hühnerstall, dessen »Befreiung« man zuvor noch medial aufgebauscht und ausgeschlachtet hat. Bei einem genaueren Blick auf derlei »Erfolgsmeldungen« fielen kritischen Beobachtern die nahezu deckungsgleichen Wortmeldungen verschiedener westlicher Mainstreammedien auf. Das ist kein Zufall, wie jetzt eine Studie des Instituts für Medienwissenschaft belegt.
Statt AUS der Ukraine zu berichten, so wie es oftmals bei den westlichen Mainstreammedien darzustellen versucht wird, berichten jene Mainstreammedien lediglich ÜBER die Ukraine. 90 Prozent der Beiträge würden von den Redakteuren in der sicheren Heimat erstellt und nicht etwa, wie zu suggerieren versucht wird, im Kriegsgebiet.
Das ist aber nicht der einzige und vor allem gravierendste Fall von »Fake News« jener Westmedien. Denn während man russische Quellen samt und sonders bezüglich der Berichterstattung über die Ukraine als angebliche Desinformation abtut, schreibt man kräftig untereinander ab und betriebt kaum bis keine eigenen Recherchen vor Ort. Stattdessen beruft man sich bei der Quellenangabe unter anderem auf dubiose, anonyme Twitter-Konten. Das sei alles andere als eine seriöse Berichterstattung, so das Resümee der Studie. Viele westliche Mainstreammedien müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, dass sie einseitig und tendenziös berichten; manche aufgefallenen Mängel sind derart gravierend, dass die Trennlinie zwischen Journalismus und Propaganda verwischt, wenn nicht sogar überschritten, wurde.
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