Beraterkosten der Merkel-Regierung bei fast 400 Millionen Euro
Beraterkosten der Merkel-Regierung bei fast 400 Millionen Euro
Datum: 12.03.2021 - 10:23 Uhr
Dass Bundesminister von ihrem Amt zumindest den Hauch einer Ahnung haben, ist in Zeiten der Merkel-Regierung bestenfalls eine romantische Vorstellung. Ein Bankkaufmann ist Gesundheitsminister, das Verteidigungsministerium wird angeführt von jemanden ohne jeglichen Bezug zum Militär, Familienministerin ist eine doch-nicht-so-ganz-Doktorin der Politikwissenschaften; im Grunde genommen besteht das Merkel-Kabinett jedenfalls offensichtlich aus Nichtkennern und Nichtskönnern. Doch nicht nur die Minister sondern auch die Staatssekretäre und sonstigen Mitarbeiter scheinen sich in ihrem Metier nicht auszukennen. Anders jedenfalls lässt es sich nicht erklären, warum die Merkel-Regierung im ersten Halbjahr 202 unglaubliche 186,1 Millionen Euro für Beratungskosten ausgegeben hat, wie es in einem Bericht des Focus nachzulesen ist.
Dabei kassieren Regierungschefin und ihre Minister schon ganz ordentlich vom Steuerzahler erwirtschaftetes Geld ab. Merkel streicht pro Monat laut Bundesministergesetz 25.000 Euro ein, hinzu kommt die Hälfte der Aufwandsentschädigung eines Bundestagsabgeordneten, also weitere 5.000 Euro - plus eine steuerfreie Kostenpauschale und weiterer finanzieller »Nebengeräusche«. Merkel jedenfalls streicht Monat pro Monat knapp 40.000 Euro ein, abgeschöpft von dem, was dem Michel aus dem klammen Geldbeutel geleiert wird.
Minister bekommen etwas weniger, sind aber auch insgesamt mit bis zu 25.000 Euro pro Monat finanziell gut abgesichert. Hinzu kommen noch die Staatssekretäre und parlamentarische Mitarbeiter, die alle vom Steuerzahler finanziert werden. Der gesamte Regierungsapparat von Merkel kostet den mit Steuern, Abgaben und Gebühren geschröpften deutschen Steuerzahler Millionen, schließlich sind in ihm 20.000(!) Mitarbeiter beschäftigt. Und doch leisten diese Leute offenbar nichts oder zumindest nicht genug, denn sie werden nach Abschluss der Berechnungen für das Vorjahr für Berater fast 400 Millionen(!) Euro ausgegeben haben. Der Kanzlerkandidat der SPD, Olaf Scholz, leistete sich sogar einen Berater in seinem Finanzministerium mit einem Jahreshonorar von 650.000(!) Euro. Der Steuerzahler zahlts ja.
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