Bei Volkswagen in Deutschland sind bis zu 30.000 Stellen in Gefahr

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Bei Volkswagen in Deutschland sind bis zu 30.000 Stellen in Gefahr
Datum: 20.09.2024 - 10:29 Uhr

Der Volkswagenkonzern war das erste Unternehmen, dass sich auf das riskante Spiel mit der politisch propagierten Verkehrswende und den Umstieg auf die E-Mobilität im ganz großen Stil eingelassen hat. Völlig vorschnell und komplett überzogen, wie sich jetzt zeigt. Denn die E-Mobilität ist aktuell eben nicht die Lösung der Verkehrs- und Umweltprobleme, wie es ein Kinderbuchautor in exponierter Stellung in diesem Land so gerne - und falsch respektive den Fakten widersprechend - behauptet. Außerdem erfolgte dieser Umstieg beim VW-Konzern völlig ohne Not, denn die Verkäufe von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren lief bei allen Tochterunternehmen des Konzerns durchaus zufriedenstellend. Die Zahlen waren gut bis sehr gut, die Arbeitsplätze sicher.

Das ist jetzt ganz anders. Der Umstieg hat massenhaft Geld verschlungen, ohne auch nur ansatzweise die Ertragszahlen zu bringen, die der Konzern benötigt, um wirtschaftlich erfolgreich agieren zu können. Die Folgen davon sind, dass geplante Milliardeninvestitionen nicht getätigt werden können und dass man jetzt bei der Konzernzentrale in Wolfsburg laut über den Abbau von Arbeitsplätzen nachdenkt. Etwa 30.000(!) der 130.000 Arbeitsplätze des Volkswagen-Konzerns alleine in Deutschland stehen zur Disposition, heißt es in einem Beitrag vom Manager Magazin.

Das bedeutet, dass möglicherweise ganze Standorte hierzulande, wo aktuell noch Fahrzeuge des Konzerns produziert werden, geschlossen oder dort zumindest Arbeitsplätze im ganz großen Stil abgebaut werden. Vor allem bei den Werken in Emden und Baunatal (bei Kassel) sind die Mitarbeiter extrem beunruhigt. Die ganze Schräglage beruht, so Experten, auf der völlig falsch angesetzten Wirtschaftspolitik von Habeck. Doch der zeigt sich uneinsichtig.

Sven von Storch

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