Bei den Obamas rollt der Dollar
Bei den Obamas rollt der Dollar
Datum: 02.03.2017 - 13:08 Uhr
Nach ihrem Abschied aus dem Weißen Haus werden die Obamas nicht darben müssen. Dafür sorgt ein lukrativer Buch-Vertrag, den das Ehepaar Michelle und Barack Obama mit der Verlagsgruppe Penguin Random House abgeschlossen hat. Für die Veröffentlichung der Memoiren zahlt die Verlagsgruppe nach Angaben eines Berichts im "manager-magazin" mehr als 65 Millionen US-Dollar (etwa 61 Millionen Euro).
Penguin Random House, der Konzern gehört mehrheitlich der Bertelsmann Gruppe, habe die Rechte an den Memoiren in einer Versteigerung erstanden, heißt es dazu in einem Bericht der Financial Times. Dass auch Michelle Obama an dem Buch mitwirkt, ist bemerkenswert. Bisher war es Usus, dass, wenn überhaupt, lediglich aus dem Amt ausgeschiedene vormalige US-Präsidenten ihre Memoiren veröffentlichten. Doch aufgrund der großen Beliebtheit der einstigen First Lady soll auch sie zu Wort kommen.
Ein Teil der Vereinbarung soll sein, dass eine Million Exemplare des Buches an die Organisation "First Book" gehen soll. Dieser gemeinnützige Verein versorgt Kinder aus sozial benachteiligten Familien mit Büchern. Barack Obama, der bereits zwei Bände über seine Memoiren sowie ein Kinderbuch veröffentlicht hat, wolle, so heißt es im dem Bericht des "manager-magazin" keine Nacherzählung seiner Zeit im Weißen Haus abliefern. Er "verspüre ein gewisses Schriftstellertalent", welches er nutzen wolle.
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