Behördliches Versagen machte Anschlag in Berlin erst möglich

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Behördliches Versagen machte Anschlag in Berlin erst möglich
Datum: 22.12.2016 - 10:03 Uhr

Der des mörderischen Anschlags in Berlin mit zwölf Toten und 50 Verletzten dringend Tatverdächtige Tunesier Anis Amri ist nach wie vor auf der Flucht. Doch der Terrorakt hätte verhindert werden können. Denn Amri war schon lange bevor er nach Deutschland gelangt ist polizeibekannt und wegen diverser Taten vorbestraft. In Italien, wo er sich zuvor aufgehalten hatte, war er zu einer vierjährigen Haftstrafe wegen Brandstiftung verurteilt worden. Er hatte auf der Insel Lampedusa eine Flüchtlingsunterkunft in Brand gesteckt.

Nach Verbüßung der Haft sollte er 2015 abgeschoben werden, konnte sich dieser Abschiebung durch Untertauchen aber entziehen und gelangte offensichtlich noch im Juli 2015 unkontrolliert nach Deutschland. Das berichtet unter anderem der »Fokus«

Bereits in jungen Jahren war Amri in Tunesien wegen Diebstahl eines LKW(!) verhaftet worden und später, nachdem er nach Italien »geflüchtet« war, in Abwesenheit zu fünf Jahren Haft wegen schweren Raubes verurteilt worden.

Während seines Aufenthaltes in Deutschland, wechselweise zunächst in Baden-Württemberg, später in Nordrhein-Westfalen und zuletzt in Berlin, war Amri insgesamt drei Mal von deutschen Sicherheitsbehörden verhaftet, später aber wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Das berichtet unter anderem die englische »Daily Mail« unter dem Titel »Germany’s police joke«.

Die Liste der Versäumnisse der deutschen Politik und der ihr nachgeordneten, weisungsgebundenen Behörden ist lang. Hätte man mehr Augenmerk auf Recht und Gesetz gelegt und sich weniger an die aufdoktroierte »Politische Korrektheit« gebunden, hätte dieser Anschlag verhindert werden können. Zwölf Menschen würden noch Leben; vielen Menschen wäre dieses traumatische Erlebnis erspart geblieben.

 

 

Sven von Storch

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