Bauern protestieren zu Beginn der Grünen Woche
Bauern protestieren zu Beginn der Grünen Woche
Datum: 17.01.2020 - 09:56 Uhr
Während es sich die Minister und sonstige Mitglieder der Merkel-Regierung samt Familienmitgliedern gut und immer besser gehen lassen, pfeifen an anderen Orten der Republik immer mehr Menschen aus dem letzten Loch. Auch den einst gut situierten Landwirten geht es nach und nach an den Kragen. Zulieferprodukte würden stets verteuert, für die eigenen Produkte aber brechen die Preise seit Monaten immer weiter ein, so ein Punkt der Landwirte. Außerdem monieren sie die fehlende Wertschätzung ihrer Arbeit vor allem bei bestimmten politischen Gruppen und deren Lobbyisten.
Insbesondere die Landwirte lebten mit dem Boden, den sie bearbeiteten. Schließlich sind viele der Agrarnutzflächen oftmals schon lange im Besitz der dort ansässigen Familien. Der Vorwurf, man würde mit Chemie den eigenen Grund und Boden zum Zweck der Gewinnoptimierung vernichten, sei absurd. Doch jene Gruppen und offenbar auch die Merkel-Regierung habe in den Bauern einen Sündenbock für die eigenen Versäumnisse gefunden; das aber wolle und werde man sich nicht mehr länger gefallen lassen.
Appelle wie der von Klöckner, die Leute sollten mehr Geld für ihr Essen ausgeben, sind zudem wenig hilfreich. Die Zahl der Menschen in diesem Land, die an allen Ecken und Enden sparen müssen, um über die Runden zu kommen, steigt permanent an. Würde die Merkel-Regierung eine Sozialpolitik betreiben, die vor allem die finanziellen Schwachen und Schwächsten im Kreis der »schon länger hier Lebenden« unterstützt, würden diese mutmaßlich mehr Geld für Essen ausgeben können. Aber bei den paar Groschen gibt es eben oftmals ab Monatsmitte nur noch Ravioli aus der Dose; für mehr reicht es einfach nicht.
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