Bande von minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen hält Stadt in Atem
Bande von minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen hält Stadt in Atem
Datum: 04.12.2017 - 09:47 Uhr
Bereits Ende Oktober hatte der Oberbürgermeister (OB) der Stadt Mannheim in einem Brandbrief an den baden-württembergischen Innenminister die Situation in der Stadt detailliert beschrieben und um zügige Abhilfe gebeten. Weil aber nicht wahr sein kann, was nicht wahr sein darf, wurde dieser Brandbrief unter Verschluss gehalten. Nun aber ist er an die Öffentlichkeit geraten und mit ihm das ganze Versagen des Staates im Umgang mit minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen (MUFL).
Seit Monaten schon hält eine Gang von 15 sogenannter MUFL Mannheim in Atem. Die Jugendlichen, überwiegend Nordafrikaner aus Marokko, zieht regelmäßig durch die Straßen der Stadt und klaut nahezu alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Setzt sich ein Opfer zur Wehr wird es massiv bedroht oder sogar körperlich angegangen. Spezialisiert habe sich die Bande in der Zwischenzeit auf Taschen, die in Fahrradkörben mitgeführt werden. Ein kurzer Griff und dann nehmen die Jungs die Beine in die hand. Bis der Radfahrer abgebremst hat, sind die Täter längst über alle Berge.
Auch vor massiven Sachbeschädigungen machen die Nafris nicht Halt. In unschöner Regelmäßigkeit zerlegen sie die Einrichtung ihrer Unterkunft oder randalieren in Geschäften der Innenstadt. Gegen Mitarbeiter des Wachdienst in der Gemeinschaftsunterkunft gehen sie genauso gewaltsam vor wie gegen die dort eingesetzten Betreuer.
In seinem Brandbrief schreibt der Oberbürgermeister offen davon, dass das Grundvertrauen der Bürger in ihren Schutz durch den Staat nicht mehr vorhanden ist. Die Untätigkeit und die Unfähigkeit des Staates und seiner Organe nehmen die Menschen im Land ganz klar als »Staatsversagen« wahr.
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