Balsaholz-Raubbau gefährdet indigene Bevölkerung in Ecuador
Balsaholz-Raubbau gefährdet indigene Bevölkerung in Ecuador
Datum: 19.06.2024 - 08:05 Uhr
Der propagierte Energiewandel ist in seinen Auswirkungen lebensbedrohlich für diejenigen, die von dem Abbau der entsprechenden Rohstoffe unmittelbar betroffen sind. Negerkinder werden beinahe wie Sklaven auf Kobalt-Minen in Zentralafrika gehalten, der indigenen Bevölkerung in Südamerika gräbt man das Wasser zum Gewinn des Lithium-Salzes ab und in China wird der Boden durch radioaktiven Beschuss zur Gewinnung der Seltenen Erden für die nächsten 100.000 Jahre verseucht. Damit aber nicht genug. Nun stellt sich heraus, dass die Hatz nach dem Balsaholz dazu führt, dass die indigene Bevölkerung vor allem in Ecuador verdrängt und ihre Lebensgrundlage vernichtet wird.
Für einen einzigen Flügel eines Windkraftwerks benötigt es mehrere hundert Kilo des Balsaholzes. Vor allem in Ecuador haben windige Geschäftsleute innerhalb von kurzer Zeit riesige Plantagen errichtet und damit auch die Chakras, die Waldgärten der indigenen Bevölkerung, vernichtet. Diese Chakras aber sind überlebensnotwendig für die Indios, weil sie dort ihre Lebensmittel, ihr Gemüse, ihr Obst, anbauten. Doch die Geschäftemacher juckt das nicht. Seitdem der Energiewandel vor allem von den Öko-Sozialisten hierzulande massiv propagiert wird, ist der Pries für Balsaholz um das Doppelte gestiegen.
Die halten dann auch entsprechende Meldungen über die Verdrängung und Vernichtung der indigenen Bevölkerung in Ecuador genau so klein wie die Berichte über die Sklavenarbeit in Afrika, die Vernichtung der Lebensgrundlage der indigenen Bevölkerung in Südamerika oder den atomaren Bodenbeschuss in China. Für sie, die Energiewandler hierzulande, ist nur wichtig, dass sie sich den Mantel der angeblichen sauberen Energie umlegen können. Was interessiert sie da schon das Schicksal von ein paar armen Negerkindern oder den Indios.
Den eigenen Vorteil zu Lasten anderer Nationen oder anderer Völker erreichen zu wollen, ist Kolonialismus in seiner fiesesten Ausprägung. Öko-Kolonialismus, sozusagen.
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