Ausschreitungen und Randale bei Anti-Trump-Protesten
Ausschreitungen und Randale bei Anti-Trump-Protesten
Datum: 11.11.2016 - 08:17 Uhr
In den sozialen Netzwerken hatten Trump-Gegner zu großen Kundgebungen gegen den kommenden US-Präsidenten Donald J. Trump aufgerufen. Mehrere Zehntausend sollten und wollten sich in New York zu einem Marsch und einer Demonstration rund um den Trump-Tower treffen. Laut Bericht von »usatoday« sind es wohl mehrere Tausend geworden, von den mehreren Zehntausend sei man aber weit entfernt.
Insgesamt fanden die Veranstaltungen deutlich weniger Anklang als von den Initiatoren erhofft. Die geringe Resonanz sowohl seitens der Demonstranten wie auch seitens der Medien, kaum ein TV-Sender berichtete von den Veranstaltungen, hat vermutlich dazu geführt, dass einige Teilnehmer mit aller Macht Aufmerksamkeit auf sich lenken wollten.
In Oakland, Kalifornien, randalierten einige Demonstranten und legten kleinere Feuer. Auch in anderen Städten kam es zu einzelnen Auseinandersetzungen. Allerdings zeigten sich die Sicherheitskräfte sowohl gut vorbereitet wie auch wenig beeindruckt von den Randalierern. In New York, wo es zu einigen kleineren Scharmützeln, unter anderem auch mit Flaschenwürfen, kam, wurden mehrere Demonstrationsteilnehmer verhaftet. Wenig Spaß verstanden die Polizisten dagegen mit einer Gruppe von Teilnehmern, die unmittelbar vor dem Trump-Tower publikumswirksam eine US-Flagge öffentlich verbrannte: alle Beteiligten wurden sofort in Haft genommen.
Ansonsten jedoch halten sich sowohl die Beteiligung an den Demonstrationen wie auch die Berichterstattung in Grenzen. Selbst die Medien vermeiden es, Reporterteams zu den angekündigten Veranstaltungen zu senden sondern beziehen ihre Bilder aus Twitter-Meldungen beteiligter Personen.
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