Ausländer in deutschen Gefängnissen überrepräsentiert
Ausländer in deutschen Gefängnissen überrepräsentiert
Datum: 26.02.2019 - 10:22 Uhr
In Deutschland lebten nach Angaben des Statitstischen Bundesamtes zum Stichtag 31. Dezember 2017 (die Zahlen für Stichtag 31. Dezember 2018 liegen noch nicht vor) etwa 10,6 Millionen Menschen mit ausschließlich ausländischem Pass. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung liegt also bei etwa 12,8 Prozent. Inhaber eines deutschen und eines ausländischen Passes werden statistisch bei den 10,6 Millionen nicht einberechnet.
In den deutschen Gefängnissen ist der Anteil der Ausländer deutlich höher. In Hamburg liegt deren Anteil bei den Gefängnisinsassen bei 61 Prozent, in Berlin bei 51 Prozent und selbst im Saarland, das noch den geringsten Anteil aufweist, bei immerhin 27 Prozent; also immer noch mehr als doppelt so hoch in Relation zum Bevölkerungsanteil insgesamt. In Nordrhein-Westfalen (Ausländeranteil im Gefängnis etwa 36 Prozent) wurden jetzt 500 Gefangene amnestiert - ais Platzmangel, wie es in einem Zeitungsbericht heißt.
Bei einer Erhebung einer anderen Zeitung zu der Entwicklung dieser Zahlen fällt vor allem der dramatische Anstieg in den letzten Jahren auf; insbesondere seit dem Herbst 2015 steigen diese Zahlen dramatisch an.
Besonders problematisch ist die steigende Zahl der Islamisten in den Gefängnissen. Der Psychologe und Islam-Experte Ahmad Mansour hatte bereits im vergangenen Dezember davor gewarnt, dass die Gefängnisse zu islamischen Brutstätten mutierten. »Die Gefängnisse könnten ohne eine richtige Strategie für Prävention und Deradikalisierung zu Fachhochschulen der Radikalen werden«, so Mansour. Mit der Rückführung der IS-Terroristen nach Deutschland könnte diese Entwicklung noch zusätzlichen Schub bekommen.
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