Aus Protest gegen Müllers Teilnahme an Islamisten-Veranstaltung
Aus Protest gegen Müllers Teilnahme an Islamisten-Veranstaltung
Datum: 20.03.2017 - 12:02 Uhr
Erol Özkaraca ist ein streitbarer Geist. Das muss man wohl auch sein, wenn man in der Neuköllner SPD aktiv ist. Doch anders als viele seiner nun ehemaligen Parteimitglieder ist Özkaraca besonders dadurch aufgefallen, dass er den pro-islamistischen Kurs der Merkel-Regierung sowie der anderen Altparteien, den Verbänden, Vereinen, Institutionen sowie christlichen und karitativen Einrichtungen stets kritisiert hat. Er sprach respektive schrieb offen von "faschistoiden Tendenzen" des in Deutschland um sich greifenden Islamismus.
Auf seiner Facebook-Seite rechnet Özkaraca mit seiner ehemaligen Partei ab. Für seine kritische Positionierung zu der naiven und mit falsch verstandener Toleranz angewendeten fast schon kriecherischen Haltung gegenüber den Befürwortern der Islamisierung Deutschlands sei er oft angegangen worden. Dieses Verhalten führe dazu, dass sich radikale Islam hierzulande festsetzen werde.
Zuvor habe er seine Kritik sowohl an der Landes- wie auch der Bundespolitik intern vertreten. Doch mit der Teilnahme des Regierenden Oberbürgermeisters von Berlin, Michael Müller (SPD), an einer von islamistischen Vereinen mitveranstalteten Kundgebung am Ort des islamistischen Terroranschlags vom 19. Dezember 2016 (damals riss Anis Amri zwölf Menschen aus dem Leben), sei für ihn, Özkaraca, der Bogen überspannt.
Obwohl feststeht, dass dieser Terrorakt ganz eindeutig islamistisch motiviert war, darf sich Mohamed Taha Sabri, ein Hetzprediger aus Neukölln, an dem Ort des Geschehens hinstellen und kundtun, dass er sich weigere, den Anschlag als islamistisch zu benennen. Im Beisein des Regierenden Bürgermeisters. Das war das Zeichen, dass sein Einsatz "in der SPD für eine klare und eindeutige Abgrenzung und Auseinandersetzung in den letzten Jahren" erfolglos war und auch bleiben wird.
Deshalb verlässt er die Partei. Nun, so Özkaraca, sich sicher einige GenossInnen und Genossen, dass der "Hetzer", "Spalter", "AfD - Polarisierer", "Nazi", "Türkenfeind, "Türkensarrazin", "Buschkowsky Schüler" ...., sie endlich in Ruhe läßt. Ihn freue es auch.
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