Augenzeuge_ Ich dachte, die bringen den um!

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Augenzeuge_ Ich dachte, die bringen den um!
Datum: 04.08.2021 - 11:11 Uhr

Ein junger Mann, Teilnehmer der Demonstration in Berlin am vergangenen Wochenende und offensichtlich ein Kritiker an der von Merkel und Konsorten vorgegebenen Corona-Politik, inklusive Zwangsmaßnahmen, Freiheits- und Grundrechtsbeschränkungen sowie elementaren Verstöße gegen vom Grundgesetz garantierte Grundrechte, wird von mehreren Polizisten niedergerungen. Blut ist zu sehen, jede Menge Blut. Der junge Mann blutet aus mehreren Kopfwunden. Von Hilfeleistung der ihn niederdrückenden Polizisten keine Spur. Sein mit offenen Wunden übersätes Gesicht wird erst recht in den Dreck am Straßenrand gedrückt. Das ist nur eines der Bilder vom Einsatz der Geisel'schen Schutztruppen vom vergangenen Wochenende.

Andere Aufnahmen zeigen, wie eine ältere Frau von einem »Rambo« in Uniform mit brachialer Gewalt auf die Straße geschleudert wird, ein weiteres Video zeigt, wie einer dieser martialisch ausgestatteten und auftretenden »Helden« einem kleinen Jungen ins Gesicht schlägt. So verhalten sich keine Polizisten, das ist das Verhalten von staatlich autorisierten Schlägertruppen.

Zurück zu dem eingangs erwähnten jungen Mann. Ein Augenzeuge berichtet bei Reitschuster den Vorfall so:

»Ich ging auf den Balkon und sah unten auf der Straße rund 200 Menschen, so vom Typus her schwäbische Hausfrauen, harmlose Leute, sie waren nur sehr laut. Erst wusste ich gar nicht, was da los ist, dann erinnerte ich mich an das Demo-Verbot und verstand, das sind Teilnehmer der verbotenen Demo.«

Polizeifahrzeuge fuhren mit Blaulicht vor: »40 bis 50 Polizisten mit Helmen sprangen raus und versuchten, die Leute wegzudrängen. Was ich dann sah, machte mich völlig fassungslos: Sie warfen Menschen einfach auf den Asphalt, sprühten Pfefferspray auf sie. Ein junger Mann, vielleicht 18, 20 Jahre alt, ist aber schwer zu sagen, versuchte, im Zickzack an den Beamten vorbeizuspringen. Dabei rempelte er ohne Absicht leicht seitlich einen Beamten, der dadurch leicht ins Schwanken geriet.«

»Darauf stürzte sich eine ganze Hand voll Polizisten regelrecht auf den jungen Mann, rissen ihn auf den Asphalt, ein Polizist setzte sich auf ihn, und schlug ihn, unentwegt, immer wieder, mit der Faust ins Gesicht. Ich dachte, die bringen den jetzt um. Ich sah dann, wie Blut lief. Die schlugen einfach weiter. Auf mich machte es den Eindruck, dass der junge Mann bewusstlos war. Das war ein ziemlicher Hempfling, schmal, schmächtig, der konnte sich gar nicht wehren, selbst wenn er es gewollt hätte. Sie legten ihm Handschellen an, und schlugen dann trotzdem weiter. Gleichzeitig bildete ein Dutzend Beamte einen Kreis um diese brutale Szene, so dass auf der Straße niemand sehen konnte, was da passierte. Nur ich sah das, von oben, vom Balkon.«

Der junge Mann lag in der Zwischenzeit laut dem Augenzeugen regungslos und gefesselt am Boden. Doch es ging weiter mit seinem Martyrium: »Die Polizisten haben den Mann dann nach oben gezogen, er wirkte bewusstlos, und ihm wurde eine Kompresse aus dem Verbandskasten, die man aus einem Polizeiauto geholt hat, an den Kopf gehalten und ihm sehr roh ein Kopfverband angelegt. Danach hat man ihn auf viehische Weise wieder nach oben gezogen und ihn in Handschellen zum Polizeiwagen gebracht. Es dauerte zehn bis 15 Minuten, bis ein Krankenwagen kam. Dabei ist hier eine Feuerwache nur rund 100 Meter entfernt, da hätte man ganz leicht die Rettungssanitäter holen können, die da immer da sind.«

Das sind Bilder aus Berlin, nicht etwa Weißrussland, der Türkei oder einem anderen totalitären Staat. Es sind Bilder und Berichte aus Berlin, der Hauptstadt unserer Bundesrepublik Deutschland. Einem Staat, in dem die Demokratie in höchster Gefahr ist. Wir alle wissen, wer diese Gefährder sind.

Sven von Storch

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