Auch Vovche und Pividenne jetzt in russischer Hand
Auch Vovche und Pividenne jetzt in russischer Hand
Datum: 31.07.2024 - 13:05 Uhr
Von Selenskij hat man seit Tagen schon keine kriegshetzerischen und reißerischen Meldungen mehr gehört. Zur Zeit finden auch keine internationalen Treffen statt, bei denen er medienwirksam um Waffen, Munition und natürlich viel Geld für sich schnorren könnte. Der Nahe Osten ist wieder einmal in das Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt, weil die Hisbollah unbedingt eine Rakete auf ein drusisches Dorf auf den Golan-Höhen abfeuern musste. Die Rakete schlug auf einem Fußballplatz ein und tötete zwölf unschuldige Kinder. Obwohl der Status der Golan-Höhen nach wie vor zwischen Syrien und Israel umstritten ist, definierte die israelische Regierung den Raketenangriff als einen Angriff auf Israel und antwortete entsprechend.
Das ist schlecht für Selenskij, denn nun steht er aktuell nicht mehr im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Der russischen Armeeführung ist das relativ egal. Sie hält den Offensivdruck an allen Frontabschnitten weiter aufrecht und drängte die Soldaten der Selenskij-Armee aus zwei weiteren seit ihrem Einmarsch 2014 okkupierter Dörfer. Vovche und Pividenne befinden sich jetzt also nicht mehr in der Hand von Selenskij.
Auch wenn diese beiden Orte jetzt nicht unbedingt von größter strategischer Bedeutung sind, so zeigt sich aber, dass die russische Armee an der Verfolgung ihrer Ziele in diesem Frontabschnitt unverändert festhält. Und die lauten ganz klar, die Selenskij-Armee aus den Metropolen Kramatorsk, Sloviansk und Kupiansk zu vertreiben.
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