Auch Bosch wird Stellen abbauen
Auch Bosch wird Stellen abbauen
Datum: 06.08.2019 - 10:44 Uhr
Dei deutsche Automobilbranche war einst das Zugpferd der deutschen Wirtschaft. Mit ihrem Wohl und Wehe sind auch etliche Unternehmen der Zulieferwirtschaft unmittelbar verbunden. Ein solches Unternehmen ist Bosch, mit 410.000 Mitarbeitern weltweit der größte Autozulieferer. Doch die Anti-Auto-Hetzkampagnen vor allem der Grünen und ihren Lobbyisten, denen sich Merkel widerstandslos unterworfen hat, machen der Automobilbranche und eben auch den Zulieferen schwer zu schaffen.
Bosch hat jetzt laut Medienbericht angekündigt, dass man Stellen abbauen müsse. Der Konjunkturrückgang sowie der Umbruch in der Autoindustrie würden das Unternehmen schwer belasten, so Vorstandschef Volkmar Denner. Es sei ein deutlicher Job-Abbau, vor allem an den Diesel-Standorten, geplant. Man wolle alles versuchen, den Stellenabbau sozialverträglich zu gestalten, so Denner weiter. »Da gibt es viele Möglichkeiten: Zeitkonten, Abfindungsprogramme, Vorruhestandsregelungen, Reduzierung der Zahl der temporär Beschäftigten.«
Denner geht davon aus, dass die Automobilproduktion in den kommenden Jahren stagnieren wird. Der jetzige Rückgang sei keine kurzfristige Delle, die man leicht aufholen könnte. Vor allem der Umstieg auf die E-Mobilität schlägt sich auf die Reduzierung der Mitarbeiterzahlen durch.
Doch Denner warnte auch vor der einseitigen Ausrichtung auf die E-Mobilität. Man brauche »die Kompetenz, verschiedene Technologien bewerten und beurteilen zu können. Dann können wir entscheiden, worauf wir langfristig setzen.« Zielführend sei es, »verschiedene Technologien (zu) entwickeln und dann sehen, was sich durchsetzt, weil es die beste Lösung ist.« Denner ist davon überzeugt, dass die Automobilindustrie »kurz- bis mittelfristig den Großteil ihrer Fahrzeuge weiterhin mit Verbrennungsmotoren ausliefern« wird.
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