Asylkrise in Deutschland

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Asylkrise in Deutschland
Datum: 10.11.2022 - 08:12 Uhr

Merkel öffnete mit ihrem politischen Alleingang im  September 2015 einer bis dahin unbekannten Asylanten- und Flüchtlingswelle Tür und Tor. Seitdem ist diee soziale und finanzielle Hängematte in »Germoney« das begehrte Ziel bei den vor allem jungen, kräftigen Männern in Nord- und Zentralafrika wie auch im Nahen und Mittleren Osten. Derzeit rollt wieder eine große Welle an Asylanten und »Flüchtlingen« auf das Land zu und wieder fordern die Teddybär-Werfer, man müsse die »Goldstücke« und Kulturbereicherer«  grenzenlos aufnehmen.

Allerdings gibt es da ein echtes Problem: es fehlt an Unterkünften für so viele Fachkräfte. Knapp 24.000 Asylanträge wurden laut BAMF im Oktober registriert, das ist die höchste Zahl für einen einzelnen Monat seit fast sechs Jahren. Zuletzt wurde diese Zahl im November 2016 mit knapp 25.000 Anträgen überschritten. Im Vergleich zum Oktober des Vorjahres beträgt die Steigerung 80 Prozent. Die häufigsten Herkunftsländer der Asylsuchenden sind Syrien, Afghanistan und die Türkei. Und Innenministerin Nancy Faeser von der SPD hat die veröffentlichten Zahlen extra noch herunterrechnen lassen.

Während vergleichbare Zielländer wie Schweden ihre Asylpolitik verschärft haben, hat die rot-grüne Regierung in Deutschland stattdessen noch großzügigere Bedingungen für Drittwelt-Einwanderer geschaffen, die illegal einreisen und Asyl suchen. Auch hat Deutschland seit dem  vergangenen Februar schätzungsweise eine Million Ukrainer aufgenommen. Diese werden jedoch separat  ezählt und sind nicht Teil des normalen Asylverfahrens. Laut einer Meinungsumfrage der Tagesschau geben 53 Prozent der Deutschen an, große oder sehr große Bedenken zu haben, dass zu viele Menschen nach Deutschland einwanderten.

Um den Asylanten, »Flüchtlingen«, Schutzsuchenden oder wie man die Wirtschaftsmigranten sonst noch euphemistisch zu umschreiben versucht, unterzubringen, plant die Ampel in Berlin den Bau einer großen Zeltstadt für bis zu 4.000 Einwanderer. Laut Katja Kipping, Senatorin in Berlin der mehrfach umbenannten SED, sei dies notwendig, um die Lage vorübergehend zu beruhigen und »einer akuten Obdachlosigkeit unter Flüchtlingen vorzubeugen.« Ähnliche Zeltstädte wurden bereits in anderen deutschen Städten wie Leipzig, Bremen und München gebaut.

 

 

Sven von Storch

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