Asylanten wollen nach wie vor mehrheitlich nach Germoney
Asylanten wollen nach wie vor mehrheitlich nach Germoney
Datum: 25.07.2023 - 11:02 Uhr
Die Zahl der Asylanten ist ungebrochen hoch. Das scheibt die EUAA (Europäische Agentur für Asylverfahren) aktuell auf ihren Seiten. Im vergangenen Mai haben knapp 90.000 Menschen in der EU um Asyl nachgesucht, das sind 16 Prozent mehr als im Vormonat April und sogar 24 Prozent mehr als im Vorjahresmonat Mai 2022. Im Mai 2023 lag die Zahl der Asylanträge, die auf erstinstanzliche Entscheidungen warteten, im Vergleich zum Vormonat bei 667.000, ein so hoher Wert wie seit Anfang 2017 nicht mehr. Die meisten Asylantrräge werden von Menschen aus Syrien, Afghanistan, Venezuela, Kolumbien und der Türkei gestellt. Auf diese fünf Quellländer entfiel im vergangenen Mai fast die Hälfte aller Asylanträge (45 Prozent).
Vor allem die soziale Hängematte mit finanzieller Grundausstattung, medizinischer Vollversorgung und obendrauf noch einem Taschengeld lockt die »Asylanten« nach »Germoney«. Mehr als ein Viertel aller Asylanträge wird für Deutschland gestellt, von den afghanischen Antragstellern wollen 47 Prozent hierher, von den türkischen Antragstellern 54 Prozent, von den syrischen Antragstellern 56 Prozent und von den iranischen Antragstellern sogar 62 Prozent.
Deutschland ist nicht nur in absoluten Zahlen der große Favorit bei den Asylanten, es wird auch im Vergleich mit den vorhergehenden Zahlen immer beliebter. Längst sind die Werte der Flüchtlingskrise von 2015/2016 erreicht respektive übertroffen, schreibt die EUAA, und ergänzt, dass die etwa vier Millionen Vertriebene aus der Ukraine nicht in diese Kategorie fallen, da sie einen anderen Status haben: sie genießen den sogenannten »vorübergehenden Schutz.«
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