Aserbaidschanische Offensive komplett zurückgeschlagen
Aserbaidschanische Offensive komplett zurückgeschlagen
Datum: 01.10.2020 - 12:47 Uhr
Für den Augenblick ist es in den umkämpften Regionen der Republik Arzach relativ ruhig. Sowohl im Nordosten wie auch im Süden haben sich die Invasoren der aserbaidschanischen Armee zurückgezogen. Alle Offensivversuche des Gegners, unabhängig vom Ausmaß, sind gescheitert. Das sagt der armenische Militärsprecher Artsrun Hovhannisyan in einer Videobotschaft.
Die armenischen und arzachischen Streitkräfte haben den Gegner zurückgedrängt und ihm schweren Schaden angerichtet. »Die Verluste des Gegners werden auf 350 bis 360 Soldaten geschätzt sowie etwa 600 Verwundete.« Drei Kampfhubschrauber seien abgeschossen worden, dazu seien etwa 15 Einheiten verschiedener Arten von gepanzerten Fahrzeugen, ein Smerch-Raketenwerfer und sechs sonstige militärische Fahrzeuge außer Gefecht gesetzt worden, sagt Hovhannisyan.
Der Kampf gehe allerdings weiter, verlgt sich aber mehr und mehr auf weitreichende Duelle der Artillerie. An manchen Frontabschnitten flammen die Gefechte punktuell etwas heftiger auf, ebben aber auch relativ schnell wieder ab, so der Militärsprecher. Die sowohl von der armenischen wie auch der Verteidigungsarmee der Republik Arzach gut ausgebauten Verteidigungsstellungen werden auch weiterhin etwaigen Angriffen der Invasonren standhalten können. Sollten die Angriffe mit Bodentruppen wieder aufflammen, behalte man sich vor, zukünftig nicht immer nur Verteidigungsschlachten zu führen, so Hovhannisyan.
Man habe unter anderem die Stellungen schwerer aserbaidschanischer Artillerie ausgemacht, heißt es in dem Zusammenhang in einem anderen Video. Dort seien Mehrfachraketenwerfer vom Typ TOS-1A noch aus sowjetischen Restbeständen in der aserbaidschanischen Armee hinter zivlen Häusern in Stellung gegangen. Man überdenke Strategien, um diese Stellung möglichst ohne zivile Verluste ausschalten zu können.
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