Apple und Google installieren Verfolgungssoftware in ihre Betriebssysteme
Apple und Google installieren Verfolgungssoftware in ihre Betriebssysteme
Datum: 03.09.2020 - 09:54 Uhr
Eine »App« (Application) ist ein in der Regel kleines Programm, dass einem bestimmten Zweck dient. So gibt es eine App der Deutschen Bahn, die unter anderen Zugverspätungen anzeigt. Es gibt eine Taxi-App, mit der man sich entsprechend ein Taxi bestellen kann. Ind er Zwischenzeit gibt es derart viele Apps, dass dieser Begriff bereits in der deutschen Sprache fest verankert ist. Selbst Puristen der deutschen Sprache werden wohl zugeben, dass sich App auch einfacher aussprechen lässt als »Nutzeranwendungsprogramm«.
Massiv gefördert wurde von Gesundheitsminister Spahn (CDU) und der Merkel-Regierung eine Corona-Warn-App. Diese musste von den interessierten Mobiltelefoninhabern installiert und aktiviert werden. Einmal abgesehen davon, dass dieses Corona-Warn-Programm fehlerhaft und mit Mängeln behaftet war, setzte es aber eine eindeutige Willenserklärung des Endnutzers voraus. Wer das Programm nicht wollte, der installierte es einfach nicht. Es gab eine Entscheidungsfreiheit.
Diese Entscheidungsfreiheit des mündigen Bürgers wird jetzt von Apple und Google auf Null reduziert. Die beiden Großunternehmen spielen sich als Bevormunder auf. Sie nämlich gehen hin und integrieren ein Corona-Warn-Programm direkt in ihr Betriebssystem für mobile Endgeräte. Sie entmündigen die Menschen und gehen den nächsten Schritt in Richtung betreutes Denken.
In Apples iOS-Betriebssystem ist dieses Programm ab Versionsnummer 13.7 direkt integriert, der Termin für eine flächendeckende Installation im Betriebssystem Android steht noch nicht fest, wird aber definitiv kommen. Beide Anbieter versprechen, dass System zu deaktivieren, sollte es nicht mehr benötigt werden.
Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.
Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.


Add new comment