Antisemitischer Linksextremismus ist in Deutschland weit verbreitet

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Antisemitischer Linksextremismus ist in Deutschland weit verbreitet
Datum: 18.10.2019 - 10:51 Uhr

Der Linksextremismus in Deutschland hat sich Ende der 1960er-Jahre entwickelt, vor allem in der Studenten-Bewegung. Die zwar von Beginn an laute, aber zunächst noch relativ friedliche Bewegung mutierte sehr schnell in diverse gewaltbejahende, gewaltbefürwortende und gewaltbereite Gruppen. Die eindeutig mörderischste dieser vielen Gruppen war die Rote Armee Fraktion. Die Linksterroristen mordeten auf brutalste Art neben wichtigen Personen der Bundesrepublik auch deren Fahrer, Personenschützer und begleitende Polizisten. Ulrike Meinhof, eine der führenden Köpfe der RAF, verklärte und bewunderte in einer Schrift den palästinensischen Mord von zahlreichen jüdischen Sportlern während der olympischen Sommerspiele in München 1972.

Geschult wurden jene Terroristen in palästinensischen Ausbildungslagern in Nordafrika und dem Nahen Osten. Das SED-Regime ermöglichte oftmals den deutschen Linksextremisten die Hin- und Rückreise über Ost-Berlin. Denn auch das sozialistische, undemokratische Regime von Honecker, Mielke und Genossen stand bis zu seiner Ablösung auf durch und durch gutem Fuß mit den diversen antisemitischen und judenfeindlichen Palästinensergruppen. Bis heute haben sich die Nachfolger der beiden Erichs in der mehrfach umbenannten SED weder von den palästinensischen Terroristen distanziert noch ein klares Bekenntnis abgegeben, sich gegen antisemitische Kundgebungen und Veranstaltungen sowie der Verbreitung des Antijudaismus hierzulande einzusetzen.

Nicht zuletzt durch diese Verknüpfungen verwurzelte sich der Antisemitsmus in den linken und linksextremen Gruppen. Eine Saat, die Karl Marx bereits 1843 legte, als er den Juden generell zum »Schacher« erklärte und behauptete, der Gott des Juden sei das Geld.

Es ist ein unwiderlegbarer Fakt, das Judenhass auch und insbesondere seine Heimat längst im Linksextremismus gefunden hat. Zudem sind nicht nur in islamistischen Gruppen, sondern vermehrt auch unter jungen Muslimen Menschen jüdischen Glaubens verhasst und erklärte Feinde. Genau darin reihen sich die linksextremen Befürworter Palästinas mit unglaublichen Begründungen ein. Das ist keine ganz neue Erkenntnis, wird aber von den linken und linksextremen Gruppen in Deutschland nach wie vor vehement zu bestreiten versucht. Allerdings führen ihre eigenen Parteimitglieder derartige Versuche ad absurdum, wenn sie zum Beispiel mit Palästinensertüchern um den Hals im Parlament erscheinen.

Sven von Storch

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