Anschlag in Moskau - wer sind die Hintermänner_
Anschlag in Moskau - wer sind die Hintermänner_
Datum: 25.03.2024 - 09:19 Uhr
Bisher wurden 143 Tote nach dem Terroranschlag vom vergangenen Freitag in einer Konzerthalle in Moskau geborgen. Unter den Opfern war eine Vielzahl von jungen Menschen, auch Kindern, die ein Konzert der russischen Band »Picknick« besuchen wollten. Unmittelbar vor Beginn der Veranstaltung, als die Halle mit ihren 7.500 Plätzen nahezu vollständig besetzt war, drangen mutmaßlich bis zu elf vom Koran motivierte IS-Terroristen in die Halle ein, eröffneten das Feuer auf die Besucher und zündeten Sitze an. Innerhalb kürzester Zeit brach Panik in der Konzerthalle aus, laut Reuters hat sich die Zahl der Opfer erhöht. Neben den Toten wurden knapp 200 Menschen teilweise schwer verletzt. Vier Männer aus Tadschikistan haben die Tat gestanden, das Terrornetzwerk IS hat die Tat für sich reklamiert. Das sind die Antworten, aber es bleiben jede Menge unbeantwortete Fragen.
Die erste Frage ist: wer hat etwas davon?
Die Mörder selber nicht; die werden auf sehr lange Zeit in einem Gefangenenlager in Sibirien verschwinden. Das Islam-Netzwerk auch nicht, denn selbst muslimische Staaten verurteilen diese feigen Morde. Da werden die Auswahloptionen sehr schnell sehr gering.
Die nächste Frage ist noch brisanter: warum wollten die feigen, hinterhältigen Mörder in die Ukraine fliehen?
Sie stammen überwiegend aus Tadschikistan. Vom Anschlagsort bis zur lettischen oder estnischen Grenze ist der Weg viel kürzer. Da gibt es auch keine Militärpatrouillen, keine Schusswechsel, keine Kämpfe. Ganz lückenlos überwacht sind beide Grenzen nämlich auch nicht. Auch der Weg in Richtung Heimat bis zunächst einmal zur Grenze nach Kasachstan ist nur unwesentlich weiter als der bis zur ukrainischen Grenze. Warum also wollte die Mörderbande unbedingt in die Ukraine? Wohl wissend, dass da geschossen und gekämpft wird.
Diese Frage beinhaltet jede Menge brisanten Sprengstoff. Denn wenn die russischen Ermittlungsbehörden auch nur ansatzweise herausfinden sollten, dass Selenskij in irgend einer Form seine Finger in diesem Massenmord hat, dann wären die Folgen unabsehbar.
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