Angriff von Flüchtlingen in Amberg forderte mehr Opfer als bisher bekannt

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Angriff von Flüchtlingen in Amberg forderte mehr Opfer als bisher bekannt
Datum: 02.04.2019 - 11:19 Uhr

Kurz vor dem Jahreswechsel hatten waren vier »Flüchtlinge« randalierend, pöbelnd und wild um sich schlagend quer durch die Amberger Innenstadt gezogen und hatten etliche Menschen beleidigt, angegriffen und verletzt. Die alarmierte Polizei hatte etwas Mühe, die vier Randalierer in den Griff zu bekommen und ruhig zu stellen. Nun wird gegen die vier Tatverdächtigen, die nach wie vor in Untersuchungshaft einsitzen, Klage in mehreren Punkten erhoben. Auch die Zahl ihrer Opfer hat sich im Zug der Ermittlungen noch einmal deutlich erhöht.

Bei den vier »Flüchtlingen« handelt es sich um drei Afghanen (einer von ihnen soll angeblich minderjährig sein) sowie einem Iraner, dessen Asylantrag schon längst abgelehnt war und der schon seit Februar 2018 ausreisepflichtig ist. Auch die Asylanträge der drei Afghanen wurden im Zuge der Ermittlungen abgelehnt. Allerdings wird die Staatsanwaltschaft bis zum Ende des Verfahrens ihr Veto gegen eine vorzeitige Abschiebung einlegen. Das hat Oberstaatsanwalt Joachim Diesch bereits bekanntgegeben.

In den ersten Berichten war von zwölf Geschädigten die Rede, die bei der über zweistündigen Prügeltour der vier »Flüchtlinge« verletzt wurden. In der Zwischenzeit hat sich deren Zahl auf 21 fast verdoppelt. Eines der Opfer musste wegen einer beigebrachten Kopfverletzung stationär im örtlichen Krankenhaus aufgenommen werden.

Sven von Storch

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