Angeblich nur einzelne Übergriffe in der Silvesternacht
Angeblich nur einzelne Übergriffe in der Silvesternacht
Datum: 02.01.2018 - 09:34 Uhr
Die Freigehege für Frauen bei den Silvesterfeiern in Köln und Berlin, euphemistisch als Schutzzonen oder »Woman´s Security Area« umschrieben, haben nach Lesart der politisch Verantwortlichen ihren Zweck erfüllt. Weder am Rhein noch in der Hauptstadt sei es zu den befürchteten massenhaften Grapschattacken oder Vergewaltigungen durch außer Kontrolle geratene muslimische Männergruppen gekommen. Die eingerichteten Sicherheitszonen, die zusätzlichen Sicherheitskräfte, die Vielzahl von Kontrollen - alles habe wunderbar funktioniert; das Sicherheitskonzept sei aufgegangen. So lässt man sich bei den Altparteien dafür feiern, dass Exzesse wie in den Jahren zuvor ausgeblieben sind. In Köln allerdings liegt die Begründung auf einer ganz anderen Ebene. Die arabischen Männergruppen hatten sich auch dieses Mal wieder an der Domplatte und am Hauptbahnhof versammelt. Allein, es fehlten die Frauen und Mädchen, die sich kulturell bereichern lassen wollten.
Doch was die Medien bei ihren Erfolgsmeldungen, wieder einmal, unterschlagen, sind die seitens Migranten, »Flüchtlingen«, Asylsuchenden, Schutzsuchenden, Geflüchteten oder wie auch immer bezeichneten Personen begangenen Straftaten in der Silvesternacht. In Dresden wurde ein 17-Jähriger mit mehreren Messerstichen schwer verletzt. Eine 15-köpfige Gruppe arabisch sprechender junger Männer sei über ihn und seine fünf Freunde am Hauptbahnhof hergefallen. Den Hinweis auf den sprachlichen Hintergrund der Angreifer findet man allerdings nur in den sozialen Netzwerken. In den herkömmlichen Medien sind die Täter unerkannt entkommen.
In Zwickau ist ein 46-jähriger Mann von einer Gruppe Migranten niedergeschlagen, mit Messern und Knüppeln bedroht und schließlich ausgeraubt worden. In Niedersachsen wurde ein Mädchen durch mehrere von einer Migrantengruppe abgegebenen Schüsse verletzt, als es um Mitternacht mit seinem Vater vor der Haustür ein paar Feuerwerkskörper zünden wollte. Derlei und ähnliche Vorfälle gab es reichlich. Doch weil die Massenexzesse in Köln oder Berlin ausblieben, trauen sich Medien und Politiker, von einer ruhigen Nacht zu sprechen.
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