Ampel verweigert Auskunft über Schiffe nahe der Gaslecks zu geben
Ampel verweigert Auskunft über Schiffe nahe der Gaslecks zu geben
Datum: 20.10.2022 - 08:55 Uhr
Was hat die Berliner Ampel im Zusammenhang mit den Sabotageakten gegen die Röhren der beiden Nord Stream - Gasleitungen in der Ostsee zu vertuschen? Was wussten Scholz, Habeck und Lindner vorher von den geplanten Anschlägen? Was wissen sie jetzt? Und warum halten sich die (H)Ampelmänner bei der Auklärung der Hintergründe der Tat so extrem zurück?
Bei Scholz könnte ein erneuter Fall von »akuter temporärer partieller Amnesie« vorliegen. Das wäre nicht das erste Mal, dass Scholz erhebliche Gedächtnislücken dann aufweist, wenn es für ihn politisch eng wird. Aber es hat den Anschein, dass er dieses Mal damit nicht so leicht davonkommen kann. Denn im Ausland pocht man auf die Herausgabe der Informationen, die der Ampel vorliegen.
Genau genommmen geht es darum, dass deutsche Schiffe während des Betriebs der Nord Stream-Gasleitungen ständig vor Ort waren. Sie haben die gesamte Strecke überwacht und selbstverständlich alle Bewegungen und Begegnungen mit anderen Schiffen aufgezeichnet. Die Herausgabe exakt dieser Aufzeichnungen fordern jetzt schwedische Behörden, die mit der Aufklärung der Sabotageakte beschäftigt sind, von der Berliner Ampel. Die aber zickt herum.
Weil Berlin so zickt, zickt nun auch Stockholm. So lange die deutschen Behörden nicht mit den Informationen herausrücken, werde Schweden seine Wirtschaftszone nicht für internationale Untersuchungen an den beiden Schadstellen freigeben, sondern eigene Untersuchungen führen. Man werde seine Erkenntnisse nach Abschluss der Untersuchungen der Öffentlichkeit präsentieren und Ross und Reiter nennen; egal, wer für diese Sabotageakte verantwortlich sei.
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