Amazon setzt 10.000 Mitarbeiter auf die Straße

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Amazon setzt 10.000 Mitarbeiter auf die Straße
Datum: 15.11.2022 - 09:30 Uhr

Bei Amazon freute man sich schon auf das Weihnachtsgeschäft. Doch für 10.000 Mitarbeiter hat sich der US-Weihnachtsmann von »Santa Claus« in »Satan Claus« verändert. Denn der betriebseigene »Grinch« hat in Person von Jeff Bezos diesen Mitarbeitern statt einer Weihnachtskarte gepflegt die Kündigung zukommen lassen, schreibt die New York Times. Auch ein Bezos muss erkennen, dass sogar für ihn die Kräfte des Marktes gelten. Da hilft es auch nicht, wenn man sich wie er in der Vergangenheit dem politisch linken Lager angedient, ja  fast sogar aufgezwungen, hat.

Amazon, das Kontroversen auslöste, indem es mitten im US-Wahlkampf einschritt und die IT-Dienste von Pro-Trump-Plattformen abschaltete, hat laut früheren Berichten des Wall Street Journal kürzlich eine Überprüfung gestartet, um unrentable Operationen zu untersuchen. Das Ergebnis ist die Entlassung von unternehmensweit rund 10.000 Mitarbeitern. Amazon reiht sich damit ein in die Liste  von mehreren US-amerikanischen IT-Unternehmen, die eine große Anzahl von Mitarbeitern entlassen wird.

Zuvor hatte Musk nach dem Lauf von Twitter die dortige Belegschaft fast halbiert wie auch Facebook-Besitzer Meta erst vergangene Woche angekündigt hatte, 11.000 Menschen zu entlassen. Während bei Twitter die Gründe vor allem in dem überdimensionierten Verwaltungsswasserkopf mit seinen ganzen Zensoren, Korrektoren, angeblichen Faktencheckern und anderen politisch installierten Mitarbeitern zu finden sind - Untriebe, denen Musk nach der Übernahme von Twitter ein schnelles Ende setzte - liegen die Kündigungen bei Meta und Amazon eindeutig auf dem wirtschaftlichen Sektor begründet.

Zu viel Politik ist schlecht fürs Geschäft. Das erfahren nun auch Zuckerberg und Bezos.

Sven von Storch

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