Amazon lässt in den USA Linksextremisten über Spendenverteilung entscheiden

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Amazon lässt in den USA Linksextremisten über Spendenverteilung entscheiden
Datum: 20.05.2020 - 10:32 Uhr

Amazon-Chef Jeff Bezos wird mutmaßlich der erste Billionär der Menschheit werden. Die Geschäfte seines Unternehmens gedeihen auch und gerade in den Zeiten der diversen Corona-Bestimmungen. Die Menschen konnten und durften viele Geschäfte nicht aufsuchen, waren dadurch also auf Lieferdienste angewiesen. Amazon ist einer der größten Anbieter in diesem Bereich, die Umsatzzahlen gingen also entsprechend nach oben. Da Amazon nach wie vor in Deutschland, einem seiner stärksten Märkte, keine Steuern zahlt, gingen auch die entsprechenden Gewinne nach oben und Bezos wurde reicher und reicher.

Kein größeres Unternehmen in den USA kann es sich leisten, ohne Wohlfahrtsprojekte auszukommen. Bei Amazon nennt sich das entsprechende Projekt »AmazonSmile«. Jedes Jahr Zigmillionen US-Dollar an diverse nichtgewerbliche Organisationen ausgeschüttet, 2018 waren es 44 Millionen US-Dollar. Allerdings entscheidet Amazon nicht selbst über die Empfänger, sondern nimmt hinsichtlich der Verteilung des Geldes die Dienste des »Southern Poverty Law Center« (SPLC) in Anspruch.

Das wäre insoweit unspektakulär, wenn das SPLC nicht zum einen selbst der größte Empfänger der Zuwendungen wäre und wenn es nicht die diversen Skandale um das Center gebe. Politisch steht man extrem weit links, was sich unter anderem an den Empfängern des weitergeleiteten Geldes zeigt. Entsprechende Kritik aber versucht man seit Jahren seitens des SPLC zu negieren.

Zudem gab es etliche von Mitarbeiterinnen erhobene Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs gegen führende Köpfe des Centers. Besonders pikant: seitens des SPLC schreibt man sich den Kampf gegen die alten weißem Männer auf die Fahne, ein ehemaliger Mitarbeiter aber klagte den Verein mit folgender Begründung an: Die »unkontrollierte Macht der üppig entschädigten weißen Männer an der Spitze« der SPLC trügen zu einer Kultur bei, die schwarze und weibliche Mitarbeiter zur Zielscheibe von Belästigungen mache.

Genau diese Leute entscheiden darüber, wer in den USA das Geld bekommt, dass Amazon in Deutschland an Steuern nicht entrichtet.

Sven von Storch

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