Altparteienpolitiker hetzen gegen preiswerte Lebensmittelangebote

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Altparteienpolitiker hetzen gegen preiswerte Lebensmittelangebote
Datum: 03.02.2020 - 09:35 Uhr

Rentner, Arbeitslose, Niedriglohnbezieher und Hartz-IV-Empfänger sind froh und dankbar dafür, dass es bei den großen Discountern hierzulande Sonderangebote gibt. Ohne die Niedrigpreise von Aldi, Lidl, Rewe und so weiter, wäre in manchen Haushalten am Ende des Geldes noch viel mehr Monat übrig als es jetzt der Fall ist. Dass es sich dann bei der Ware nicht immer die allererste Handelsklasse handelt, ist jenen Konsumenten auch vollkommen klar. Da wird dann eben zu den Eiern aus Bodenhaltung gegriffen statt zu den angeblich ökologisch korrekten Eiern aus Freilandhaltung, bei denen garantiert die männlichen Küken nicht geschreddert werden (wer prüft eigentlich auf welche Art, dass aus dem nicht befruchteten Ei ein männliches Küken geschlüpft wäre?).

Altparteienvertretern gehen die Niedrigpreise der Discounter gegen den Strich. Sie haben sich zu einer breiten Front gegen die aus ihrer Sicht zu geringen Lebensmittelpreise formiert, die nun massiv versucht, Druck auf die Preispolitik auszuüben. Die Preise müssen angehoben werden; sollten die Händler das nicht freiwillig umsetzen, so wolle man laut Landwirtschaftsministerin Klöckner auch zu Ordnungsmitteln greifen.

Wie allerdings die Rentner, die Arbeitslosen, die Niedriglohnbezieher und die Hartz-IV-Empfänger steigende Lebensmittelpreise kompensieren sollen, darüber schweigen sich die Altparteienvertreter aus. Qualitativ hochwertige Lebensmittel können sich bereits jetzt nur Besserverdienende erlauben; soll das abgehängte Prekariat jetzt nicht nur Flaschen im Müll sammeln sondern sich zukünftig auch aus der Abfalltonne ernähren?

Sven von Storch

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