Altparteien von Platz 1 verdrängt
Altparteien von Platz 1 verdrängt
Datum: 03.09.2019 - 10:22 Uhr
Brandenburg und Sachsen haben ihre neuen Länderparlamente gewählt. Die selbternannten Volksparteien haben auf ganzer Linie schwere Verluste hinnehmen müssen, der Zuwachs bei den viele Wochen medial gehypten Grünen blieb weit hinter den Erwartungen zurück, den Postkommunisten laufen die Wähler in Scharen davon und das Plus bei der FDP reicht nicht aus, um die Fünf-Prozent-Hürde zu nehmen. Die Altparteien können es drehen und wenden wie sie wollen, der einzige Wahlsieger ist die AfD.
Das wird eindrucksvoll belegt, wenn man die Zahl der abgegebenen Stimmen aus den beiden Ländern zusammenlegt und daraus eine Rangliste erstellt. Dann nämlich spiegelt sich wider, wer wirklich wo steht.
Auf Rang 7 kommt der Zusammenschluss BVB und Freie Wähler. Ein respektbales Ergebnis: 136.582 Wähler votierten in Sachsen und Brandenburg für diese Kombination. Es reichte in Brandenburg für den Einzug ins Parlament.
Der FDP bringt es nichts, dass sie mit insgesamt 149.029 Stimmen auf Platz 6 landet; in beiden Ländern war die Fünf-Prozent-Hürde zu hoch.
Nur auf Rang 5 schaffen es die Grünen. Hier hatte man sich wohl mehr ausgerechnet als lediglich 323.172 Stimmen aus beiden Ländern.
Noch vor den Grünen, aber mit schweren Verlusten, rangieren die Postkommunisten. 359.983 Wähler votierten für die mehrfach umbenannte SED.
Die Bronzemedaille geht an die SPD. Nicht einmal eine halbe Million Stimmen (498.618) konnte die einst so ruhmreiche Partei auf sich vereinen.
Platz 2 geht an die CDU, die sich selbst noch immer als Sieger darzustellen versucht. 892.483 Stimmen sind aber immerhin fast 400.000 mehr als die der anderem selbsternannten Volkspartei.
Und der Sieger ist: die AfD. In beiden Ländern zusammen erhielt sie 892.959 Stimmen und damit knapp 500 mehr als die CDU. Das ist Platz 1!
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