Altmaiers Beratungs-Förderungs-Programm ein einziges Desaster
Altmaiers Beratungs-Förderungs-Programm ein einziges Desaster
Datum: 29.05.2020 - 10:42 Uhr
Gut meinen und gut machen sind zwei grundverschiedene Dinge. Das musste einmal mehr Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) erfahren. Die Idee, den mittelständischen Unternehmen in der aktuellen Zeit die Möglichkeit einer Expertenberatung zukommen zu lassen und dafür die Kosten zu übernehmen, ist grundsätzlich gar nicht verkehrt. Denn gerade der Mittelstand ist durch die von der Merkel-Regierung angeordenten Maßnahmen, die bis zum fast vollständigen Stillstand der deutschen Wirtschaft geführt haben, massiv betroffen. Da ist die Expertenberatung oftmals ein geeignetes Mittel, um eine drohende Insolvenz abzuwenden.
Weil - wegen Merkel - so viele Unternehmen vor dem Ende ihrer Existenz stehen, ist die Nachfrage entsprechend groß. Viel größer, als Altmaier sein Programm finanziell ausstatten ließ. Er hatte so ordentlich die Werbetrommel dafür gerührt, wollte sich offensichtlich so furchtbar gerne im Glanz der Öffentlichkeit als Retter der deutschen Wirtschaft feiern lassen und jetzt das.
Mit armseligen 15 Millionen Euro (in Vergleich zu den M&M-Fonds oder den Uschi-Anleyen) war der Altmaier-Fonds ausgestattet, jedes Unternehmen sollte 4.000 Euro an Unterstützung für die Beraterkosten erhalten. Selbst für mathematisch gering Vorgebildete sollte klar sein, dass bei etwa 80.000 mittelständischen Unternehmen in Deutschland der Bedarf deutlich über der veranschlagten Summe sein wird. Schätzungen zu folge wird jedes fünfte mittelständische Unternehmen in Deutschland in die Insolvenz gehen. Das wären rund 16.000! Multipliziert man allein diese Zahl mit 4.000 Euro kommt man bereits auf 64 Millionen Euro.
Insgesamt haben mehr als 33.000 Unternehmen um diese Förderung nachgesucht, doch man lässt sie seitens Altmaier an der langen Leine verhungern. Weil der Herr Wirtschaftsminister nicht genügend Geld zur Verfügung stellen will, darf oder kann, hängen diese Unternehmen jetzt in der Luft. Viel wichtiger ist für die Merkel-Regierung natürlich die Finanzierung der M&M-Fonds, wovon Unternehmen in Frankreich, Spanien oder Griechenland profitieren. Das Überleben deutscher Unternehmen ist für die Merkel-Regierung, wie sich wieder einmal zeigt, irrelevant.
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