Alle Parteien versprechen in Frankreich Erhöhung der Kaufkraft

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Alle Parteien versprechen in Frankreich Erhöhung der Kaufkraft
Datum: 27.06.2024 - 11:11 Uhr

Macroleon hat die französische Wirtschaft finanziell vor die Wand gefahren. Die Staatsverschuldung liegt aktuell bei 110 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Zum Vergleich: selbst unter der unfähigsten Regierung aller Zeiten in Deutschland ist die Staatsverschuldung »nur« auf 63,7 Prozent des Bruttoinlandsproduktes gestiegen. Im EU-Vergleich stehen in Sachen Staatsverschuldung nur die Italiener (etwa 140 Prozent) und Griechen (über 150 Prozent) schlechter da als Macroleon und sein Kammerorchester.

Mit dieser Staatsverschuldung einher geht die Eröffnung eines Defizitverfahrens seitens der EU gegen Frankreich. Denn das aktuelle Haushaltsdefizit liegt mit 5,5 Prozent deutlich unter der vereinbarten Höchstgrenze von 3,0 Prozent. Das bedeutet, dass der Handlungsspielraum einer wie auch immer gebildeten französischen Regierung deutlich eingeschränkt wird.

Genau deswegen versprechen ja auch alle Parteien im Wahlkampf ihren Wählern die Stärkung der Kaufkraft. WIE sie das genau ermöglichen wollen, das verraten sie aber nicht. Klar ist nur, dass die Franzosen selbst das Geld dafür nicht aufbringen können. Sie werden die EU anpumpen, die »Grande Nation« wird zum Bittsteller mutieren müssen. Und wer wird das Geld bereitstellen müssen, um die französische Wirtschaft zu retten? Ganz genau: der deutsche Steuerzahler wird dafür blechen müssen, damit die Franzosen auch zukünftig drei Jahre vor dem Michel in Rente gehen dürfen. Es ist übrigens egal, wer in Frankreich die Wahl gewinnt: sie alle werden weiterhin fordern, dass der deutsche Steuerzahler für die Schulden Frankreichs blechen soll. ALLE!

Sven von Storch

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