Alle ausländischen Militärs in der Ukraine sind legitime Ziele!
Alle ausländischen Militärs in der Ukraine sind legitime Ziele!
Datum: 06.06.2024 - 10:48 Uhr
In einem Artikel der Washington Post vom vergangenen Montag hieß es, der russische Präsident Wladimir Putin werde versuchen, die französischen Streitkräfte anzugreifen, wenn sie geortet würden. Dies mit dem Ziel, »Emmanuel Macron zu demütigen«. Auf die Frage nach dem Artikel bei einer Pressekonferenz am Dienstag antwortete Kreml-Pressesprecher Dmitri Peskow: »Tatsache ist, dass allen Ausbildern, die an der Ausbildung des Militärs des ukrainischen Regimes beteiligt sind, jegliche politische Immunität fehlt. Und es spielt keine Rolle, ob sie Franzosen sind oder nicht.«
Peskows Äußerungen erfolgten, nachdem der ukrainische Abgeordnete Aleksej Gontjarenko letzte Woche bekannt gegeben hatte, dass eine erste Gruppe französischer Militärausbilder auf dem Weg in die Ukraine sei. Der Oberbefehlshaber der Ukraine Oleksandr Syrskyy hat die Informationen bestätigt.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow sagte am Dienstag auf einer Pressekonferenz, es gebe »viele Fakten«, die darauf hindeuten, dass französische Ausbilder bereits in der Ukraine tätig seien. »Ob es sich um Angehörige der französischen Streitkräfte oder einfach um Söldner handelt, sie stellen ein absolut legitimes Ziel für unsere Streitkräfte dar«, warnte Lawrow. Putin selbst sagte letzte Woche, dass westliche Militärausbilder »seit langem in der Ukraine präsent« seien.
Zur Erinnerung: Nach dem Ende der Kämpfe um Mariupol gingen viele Soldaten des ultranationalistischen Asow-Regiments (deren Mitglieder verwenden etliche Symbole aus dem Dritten Reich und feiern jedes Jahr inbrünstig den Geburtstag des kleinen Gefreiten aus Braunau) in russische Gefangenschaft. Unter ihnen waren etliche Söldner aus Ländern des »Wertewestens«.
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