Akzeptanz-Index für Migranten weltweit gesunken
Akzeptanz-Index für Migranten weltweit gesunken
Datum: 25.09.2020 - 11:53 Uhr
Altparteienpolitiker und die ihnen eng verbundenen Mainstreammedien hierzulande versuchen den Menschen weiszumachen, dass es weltweit und vor allem in Deutschland eine große Zustimmung zur Migration gebe. Diese Behauptung entstammt aus dem Reich der Fakenews, wie das Meinungsforchungsinstitut Gallup aktuell in seiner Studie belegt. Der Migrant Acceptance Index, der die Akzeptanz der Bevölkerung gegenüber Migranten ausweist, liegt nur noch bei 5,21 auf einer Skala, die von 0 (absolute Ablehnung) bis 9 (volle Akzeptanz) reicht. Vor allem in vielen europäischen Ländern sind die Menschen sehr migrationskritisch.
Eine hohe Akzeptanz der Migration findet sich entweder in typischen Einwanderungsländern wie Kanada (8,46), Neuseeland (8,32), Australien (8,28) und den USA (7,95) oder in Ländern, die wenig bis keine Probleme mit Migration haben wie zum Beispiel Island (8,41) und Irland (7,88). Auch in Quellländern der Migranten gibt es hohe Zustimmungswerte, wie zum Beispiel in Sierra Leone (8,14), Burkina Faso (7,93) oder dem Tschad (7,91).
Deutlich anders sieht es sowohl in den Transfer- und Zielländern der Migranten aus. Vor allem die Menschen in den Staaten an der sogenannten Balkan-Route sind sehr migrationskritisch. Der am wenigsten kritische Wert der betroffenden Länder ist in der Studie für die Türkei mit 2,53 angegeben. Doch in allen anderen Staaten an dieser Route liegt der Wert unter der 2,00-Schwelle. Die sechs europäischen Länder führen zeitgleich die weltweite Liste der migrationskritischen Länder an: Nordmazedonien – 1,49 / Ungarn – 1,64 / Serbien – 1,79 / Kroatien – 1,81 / Bosnien und Herzegowina – 1,85 / Montenegro – 1,87.
In der Liste der zehn migrationskritischen Staaten findet sich mit Thailand (2,48) lediglich ein Staat außerhalb Europas. Die kritische Meinung in Thailand hängt hauptsächlich mit den Zuwanderern aus Burma, Kambodscha und dem kommunistischen Laos zusammen.
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