Afghanischer Flüchtling tötet Flüchtlingshelfer mit sechs Messerstichen - Freispruch
Afghanischer Flüchtling tötet Flüchtlingshelfer mit sechs Messerstichen - Freispruch
Datum: 22.01.2019 - 09:14 Uhr
Seyed M. ist angeblich 18 Jahre alt und ein »Flüchtling« aus Afghanistan. Seyed M. hat es nicht so mit den Regeln des Zusammenlebens in der zivilisierten Welt. Vor allem das »Nein« einer Frau seinen penetranten Annäherungsversuchen gegenüber kann Seyed M. nicht akzeptieren. Er belästigte weiter eine ganz bestimmte Frau, die in der Flüchtlingshilfe engagiert war. Genau wie ihr Freund, der 20-jährige José. Dieser stellte den Afghanen zur Rede, es kam zu einem ersten Wortgefecht, welches sich in eine körperliche Auseinandersetzung wandelte, bei dem der Afghane klar den Kürzeren zog: ein gebrochener Kiefer war seine »Trophäe«.
Seit dieser schmählichen Niederlage, so berichteten Zeugen vor Gericht, soll der »Flüchtling« auf Rache aus gewesen sein. Er stellte daher weiterhin besagter junger Frau nach, wurde immer zudringlicher, um den 20-Jährigen aus der Reserve zu locken. Man »verabredete« sich dann zu einer Klärung des Sachverhaltes in einem Park. Während der Flüchtlingshelfer unbewaffnet zu diesem Gespräch erschien, steckte der »Flüchtling« ein 14 Zentimeter langes Brotmesser ein.
Es kam zum Streit. Der 20-Jährige vepasste dem Afghanen einen Schlag ins Gesicht. Dieser konterte mit dem Schlag mit einer Bierflasche an den Kopf des Flüchtlingshelfers. Die Benommenheit seines Kontrahenten nutzte der »Flüchtling« aus, um sechs Mal innerhalb von kürzester Zeit mit dem Brotmesser auf den Oberkörper seines Opfers einzustechen. Diese schnelle Stichfolge wird in Polizeikreisen als »Nähmaschine« bezeichnet und ist ein Indikator für eine vorliegende Tötungsabsicht seitens des Täters.
Der Richter am Landgericht Münster (NRW), vor dem diese Tat jetzt verhandelt wurde, sah das komplett anders. Weder die gezielte Mitnahme des Messers in den Park noch die zuvor angekündigten Racheschwüre seitens des »Flüchtlings« oder die Ausführung der Tat reichten dem Richter aus, um eine Strafe auszusprechen. Ganz im Gegenteil: der Afghane habe in Notwehr gehandelt, argumentierte der Richter. Seyed M. durfte als freier Mann das Gericht verlassen.
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