AfD überholt CDU bei Sachsen-Umfrage
AfD überholt CDU bei Sachsen-Umfrage
Datum: 01.09.2023 - 10:35 Uhr
Die Befragten der INSA-Sonntagsfrage im Auftrag der Bild in Sachsen haben in der jüngsten Umfrage eindeutig der AfD einen Regierungsauftrag erteilt. Mit 35 Prozentpunkten und einem Plus von 7,5 Punkten gegenüber der Landtagswahl 2019 hat die AfD die CDU überholt und liegt nun unangefochten auf Platz 1! Kretschmers CDU musste Verluste in Höhe von 3,1 Punkten gegenüber der Landtagswahl 2019 hinnehmen und kommt jetzt auf 29 Prozentpunkte. Die anderen Parteien werden in Sachsen laut der Umfrage auf den Status von Klein- und Kleinstparteien zurecht gestutzt. Keine von ihnen erreicht ein zweistellig Ergebnis: die mehrfach umbenannte SED landet bei 9 Prozentpunkten, die SPD bei 7, die Öko-Sozialisten bei 6 und Lindners Liberallas gerade einmal bei 5 Prozentpunkten.
Der Wählerwille ist also klar erkennbar; fraglich aber ist, ob der auch - für den Fall, dass sich diese Zahlen bei der Landtagswahl in Sachsen im nächsten Jahr bestätigen - berücksichtigt wird. Kretschmer selbst hat nach dieser Umfrage keine Mehrheit und könnte nur dann wieder Ministerpräsident Sachsens werden, wenn er zu einem alten undemokratischen Trick der SED greift: die Einheitsliste.
Alle anderen selbsternannten (möchtegern-)demokratischen Parteien verbünden sich gegen die AfD, um deren Regierungsbeteiligung zu verhindern. Das klingt zwar im ersten Moment sehr theoretisch, ist aber längst Praxis im besten Deutschland aller Zeiten. Vor wenigen Tagen wurde in Seelow in Brandenburg ein neuer Bürgermeister gewählt. Der AfD-Kandidat sah sich einem Kandidaten der »Einheitsliste« der Kartellparteien gegenüber. Er konnte zwar ein respektables Ergebnis erzielen, die Wahl gewinnen konnte er aber nicht.
Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.
Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.


Add new comment