AfD gewinnt bei den acht Kommunalwahlen stark hinzu
AfD gewinnt bei den acht Kommunalwahlen stark hinzu
Datum: 10.06.2024 - 09:50 Uhr
Gleich in acht Bundesländern wurden gestern neben der Europa-Wahl auch Kommunalwahlen abgehalten. Im Saarland, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg war der Südwesten gleich komplett vertreten. Hinzu kam aus dem Norden der alten Republik noch Hamburg. Von den östlichen Bundesländern standen Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen auf dem Programm. Die Ergebnisse sind durchaus interessant - und darin wird wohl auch ein Grund liegen, warum der Mainstream so intensiv NICHT berichtet.
Unseren kürzesten Bericht gibt es zu Hamburg. Da liegen die Ergebnisse noch nicht vor. Dagegen mehren sich Berichte über falsche und fehlende Stimmzettel. In Hamburg hat man sich bei der Wahl offensichtlich von Berlin inspirieren lassen...
Im Saarland bleibt es beim traditionellen Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CDU und SPD. Als einzige weitere Partei erreicht hier die AfD ein zweistelliges Ergebnis. Alle anderen Parteien bleiben im einstelligen Bereich. In Rheinland-Pfalz und in Baden-Württemberg wird noch gezählt, gegen Mittag sollen die Ergebnisse vorliegen.
In den östlichen Bundesländern ist man da schon deutlich weiter. In Brandenburg liegt das vorläufige amtliche Endergebnis vor und der Sieger ist mit deutlichem Vorsprung die AfD (25,9 Prozent). Schwere Verluste gibt es hier für die mehrfach umbenannte SED (minus 6,3 Prozentpunkte) und die Öko-Sozialisten (minus 4,4 Prozentpunkte).
In Mecklenburg-Vorpommern liegen AfD und CDU etwa gleichauf. Das zeigt sich auch bei den Ergebnissen in den Landkreisen und der kreisfreien Stadt Rostock. Mit 4:3 gehen diese sieben Wahlbezirke an die AfD. Die anderen Parteien,, vor allem die Öko-Sozialisten, sind in Mecklenburg-Vorpommern lediglich politisches Beiwerk.
In Sachsen-Anhalt ist das Ergebnis noch deutlicher zu Gunsten der AfD, wiederum vor der CDU. 9:5 ist hier der Endstand bei den Wahlbezirken. Die Ampel-Parteien sind auch hier lediglich Randerscheinungen mit 11,9 (SPD), 4,5 (Öko-Sozialisten) und 3,4 Prozent (Lindner-Truppe).
Ähnlich ist das Ergebnis in Sachsen. Hier gewinnt die AfD 10 Wahlbezirke, die CDU zwei; ein Wahlbezirk ist noch nicht ausgezählt. Für ganz Sachsen gilt, was für die meisten östlichen Bundesländer gilt: die Parteien der Berliner Ampel spielen politisch keine Rolle (mehr). Niedrige einstellige Ergebnisse, in der Regel unterhalb der magischen Fünf-Prozent-Hürde, säumen den Weg dieser Parteien - auch bei der einstigen Volkspartei SPD.
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