AfD-Fraktion im Bundestag angeblich zu fröhlich
AfD-Fraktion im Bundestag angeblich zu fröhlich
Datum: 14.05.2025 - 09:54 Uhr
Fröhlichkeit als Angriff auf »unsere Demokratie« – so jedenfalls die Erzählung. Dabei soll es sich, so die Deutung, freilich um ein angeblich »gezieltes, höhnisches Lachen« handeln. Am verbittertsten zeigten sich übrigens die linksgerichteten Parteien. Bei denen gibt es mutmaßlich nichts zu lachen...
Vor einigen Jahren sorgte die nordkoreanische Führung mit der Verordnung eines elftägigen Lachverbots für weltweite Aufregung. Gegen die Empfehlung eines ranghohen türkischen Politikers, dass Frauen in der Öffentlichkeit weniger lachen sollten, formierte sich sogar Graswurzel-Kritik im westasiatischen Land, hiesige Medien berichteten über die folgenden »Lachstorms«. Doch Lachen ist nun offenbar auch im »freiesten Deutschland aller Zeiten« böse, in dem wohl – à la DDR – bald nur noch Flüsterwitze toleriert werden, weil man für satirische Memes die Bude gestürmt oder gar eine Haftstrafe bekommen kann.
Das ist die Essenz aus dem jüngsten »FAZ«-Artikel. Dort ist Lachen nicht gesund, sondern im Gegensatz zu Heiterkeit »ein bisschen böse«, weil Stenographen damit meinen, dass jemand »johlt oder feixt, weil er jemanden lächerlich findet, grotesk oder unwürdig«. Sprich: Die Altparteien liefern absurde Politik am laufenden Band, aber die AfD ist böse, wenn sie darüber nur noch lachen kann. Dokumentiert wurde nämlich ein astronomisch höher »Lachquotient« von 4,5 Lacher pro Fraktionsmitglied, mehr als doppelt so viele wie die Union auf Platz 2 mit 1,8 Lachern. Bei den meisten Parteien wurde pro Person 1-mal in vier Jahren gelacht, in der Linkspartei lachte nur jede Zehnte einmal.
Studien belegen, dass Lachen einen positiven Einfluss auf das Immunsystem, das Herz-Kreislauf-System, aber auch unsere Psyche haben kann. Doch bei den Schreiberlingen der FAZ sind derlei Studien völlig unbekannt oder aber dort haben die Redakteure ihren Humor beim Betreten des Gebäudes am Empfang abzugeben.
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