AfD distanziert bei Umfrage im Osten der Republik alle anderen Parteien
AfD distanziert bei Umfrage im Osten der Republik alle anderen Parteien
Datum: 09.06.2023 - 08:29 Uhr
Die Sonntagsfragen weisen eins ums andere Mal für die Berliner Ampel vernichtende Zahlen aus. Bei einer separaten Auswertung der östlichen Flächenländer der Republik von Fora für RTL und n-tv fallen zwei der Bundeskoalitionäre auf den Status einer Kleinpartei zurück. Sowohl für die ewigen Mehrheitsbeschaffer der FDP wie auch für die öko-sozialistische Gängel- und Verbotspartei gibt es gerade einmal armselige sechs Prozentpunkte. Das ist sogar noch weniger als der Anteil der mehrfach umbenannten SED, die in ihren einstigen Stammländern allerdings auch nur noch auf magere acht Prozentpunkte kommt.
Des Scholzens Spezialdemokraten liefern in Ost wie West ein fast gleiches, eher niedriges Niveau für eine angebliche Volkspartei, ab: 16 Prozentpunkte im Osten weichen nur wenig von den 18 Prozentpunkten bei den Umfragen im Westen ab. Von Rückenwind oder Aufschwung kann da wohl keine Rede sein. Das erfuhr Scholz kürzlich bei einem Auftritt in Falkensee (Brandenburg). Die SPD hatte mit Freibier und Bratwürstchen gelockt, damit überhaupt jemand komme – und tatsächlich erschienen ganze 300 Besucher. Ein gutes Drittel von ihnen buhte Scholz aus, bezeichnete ihn als »Kriegstreiber«, »Lügner« und »Bandit« und forderte Frieden im Donbas. Das war für Scholz zu viel: er tickte völlig aus, brüllte die Protestierenden an, beleidigte und verunglimpfte sie. Das nennt man dann bei der SPD wohl »Wählerrückgewinnung«.
Die CDU hat solche Sorgen im Osten nicht. Zwar bleibt sie mit 23 Prozentpunkten deutlich hinter dem Ergebnis auf Bundesebene oder im Westen zurück, ist aber von den Altparteien noch diejenige, die am besten abschneidet. Überstrahlt wird dieses Ergebnis allerdings von dem Resultat für die Alternative für Deutschland (AfD): ihre 32 Prozentpunkte in der aktuellen Umfrage sind ein Allzeithoch für überregionale Umfragen.
Bei diesem Resultat wird das Geschrei, Geheule und Zähneklappern in den Stuben der Altparteien laut und wutentbrannt sein. Vielleicht wird bereits wieder eine neue Studie in Auftrag gegeben, vielleicht wieder bei einer ganz besonderen Stiftung, möglicherweise unter dem Vorsitz einer dem Unrechtsregime der SED sehr eifrig zuarbeitenden ehemaligen IM.
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