27-jähriger Syrer soll seinen Vermieter ermordet haben
27-jähriger Syrer soll seinen Vermieter ermordet haben
Datum: 13.11.2018 - 06:49 Uhr
Mohammed O. kam 2015 als syrischer »Flüchtling« vor dem Bürgerkrieg in seiner Heimat nach Deutschland und nach Horb am Neckar. Folgt man den Einlassungen der regionalen Presse, so gilt Mohammed O. als ein Beispiel gelungener Integration. Er habe, so heißt es in den Zeitungsberichten, sehr schnell die deutsche Sprache erlernt und sogar einen Arbeitsplatz gefunden gehabt. Zunächst war der »Flüchtling« in der örtlichen Unterkunft in der Ihlinger Straße untergebracht und wird vermutlich dort erstmals mit dem aus Horb stammenden Immobilienmakler Michael Riecher in Kontakt gekommen sei. Dieser nämlich engagierte sich vor Ort für die Flüchtlingshilfe und organsierte zum Beispiel Kleinbusse, um den in den außerhalb von Horb untergebrachten »Flüchtlingen« die Teilnahme an der Vesper im Steinhaus zu ermöglichen.
Anfang 2017 suchte Mohammed O. eine Wohnunug, um aus der Flüchtlingsunterkunft ausziehen zu können. Michael Riecher bot dem Syrer das renovierungsbedürftige Haus seiner Eltern zur kostenfreien Nutzung an. Etwaige Sanierungen respektive Reparaturen wollte der Syrer im Gegenzug dazu selbst vornehmen.
Der anfangs als umgänglich und offen bezeichnete Syrer soll sich nach dem Umzug aus der Gemeinschaftsunterkunft stark negativ gewandelt haben. Statt offen und tolerant soll er in ein archaisches Weltbild gefallen sein. Seiner in der zwischenzeit mit ihm verheirateten Frau soll er unteresagt haben, das Haus zu verlassen. Selbst männliche Dienstleister, wie zum Beispiel der Schornsteinfeger, durften das Haus nicht betreten, wenn der Syrer nicht daheim war.
Nun sitzt Mohammed O. in Untersuchungshaft. Er soll Michael Riecher, den Mann, in dessen Elternhaus er quasi kostenfrei wohnte, umgebracht haben. Der Tatvorwurf lautet Mord.
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