20.000 Hitzetote in 20 Jahren - Panik völlig überflüssig
20.000 Hitzetote in 20 Jahren - Panik völlig überflüssig
Datum: 14.08.2023 - 08:49 Uhr
Angeblich sollen laut Medienberichten im vergangenen Jahr in Europa 61.000 Menschen an der »extremen Hitze« gestorben sein, berichtet TT. Doch dafür fehlen sowohl empirische wie auch wissenschaftliche Grundlagen, wie jetzt eine bei The Lancet veröffentliche Studie zeigt. Außerdem zeigt die Studie, was die HItzetoten-Panikmacher komplett verschweigen: die Zahl der Kältetoten ist zenhmal so hoch - doch das interessiert die Altparteienpolitiker offensichtlich nicht.
Die Hitzewellen-Medien schreiben, dass die schlimmste Übersterblichkeit, die Europa infolge der extremen Hitze heimgesucht hat, im Jahr 2003 auftrat, als über 70.000 Menschen »an einem Hitzschlag gestorben« sein sollen. Doch laut einer Studie zur Übersterblichkeit in 854 Städten in Europa starben über einen Zeitraum von 20 Jahren nur 20.173 Menschen an den Folgen extremer Hitze. Im Gegensatz dazu starben in denselben Städten 203.620 Menschen an den Folgen extremer Kälte, heißt es in der Studie, die in diesem Frühjahr in der britischen Wissenschaftszeitschrift The Lancet veröffentlicht wurde.
Die Ergebnisse differieren selbstverständlich aufgrund der regionalen Unterschiede. So ist das Verhältnis von Kälte- zu Hitzetoten in nordeuropäischen Ländern wie Norwegen und Schweden bei 40 zu 1, während es in südeuropäischen Ländern wie Zypern oder Malta bei 7 zu 1 oder 5 zu 1 liegt. Hitzewellenpanik, so wie sie in Deutschland von Lauterbach verbreitet wird, ist laut der Studie völlig fehl am Platz. Stattdessen fehle es in vielen Ländern an durchdachten Kälteschutzmaßnahmen, so die Studie.
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