20-jähriger Migrant sticht Berliner Polizisten nieder

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20-jähriger Migrant sticht Berliner Polizisten nieder
Datum: 20.10.2016 - 09:21 Uhr

Drei Männer im Alter von 20 bis 25 Jahren lieferten sich am Montagabend im Berliner Bezirk Schönberg eine Schlägerei. Zeugen hatten die Polizei alarmiert, eine Zivilstreife erschien kurz danach mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn vor Ort. Auch den drei an der Schlägerei beteiligten Männern gaben sich die Beamten als Polizisten zu erkennen. Der 20-jährige an der Schlägerei beteiligte Migrant zückt ein Messer und rammt es einem der Polizisten in die Brust.

Der schwer verletzte Beamte wird vom Notarzt ins Krankenhaus gebracht und sofort versorgt. Trotz einer kollabierten Lunge schwebt der Polizist nicht mehr in Lebensgefahr. Zudem hat er sich bei dem Angriff eine gebrochene Rippe zugezogen. Der Täter wird unmittelbar nach der Tat festgenommen; die Mordkommission hat die Ermittlungen wegen versuchten Totschlags übernommen.

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/berlin-schoeneberg-20-jaehriger-rammt-zivilpolizist-messer-in-die-brust-beamte-wollten-streit-schlichten-a1952202.html

 

»Passend« zu diesem Angriff schildert ein Berliner Polizist aktuell im »Focus« seinen beruflichen Alltag. Er ist, so ist in dem Bericht zu lesen, seit 27 Jahren im Dienst. Zehn- bis Zwölf-Stunden-Tage seien keine Besonderheit, weil die Berliner Polizei »total zusammengespart« wurde. Für ihn passen die Aussagen der Politiker, die sich publikumswirksam für mehr innere Sicherheit aussprechen, und ihre Taten, die insbesondere durch Sparmaßnahmen den Worten komplett zuwider laufen, überhaupt nicht zusammen.

Viel gravierender als die Belastung sei aber die lasche Justiz. Wenn Straftäter, die er und seine Kollegen festgenommen hatten, nach kurzer Zeit wieder auf freien Fuß gesetzt werden, dann ärgere ihn das. Vor allem, weil jeder der Polizisten täglich Leib und Leben riskiert. Er selbst wurde kürzlich von einem Dealer flüchtigen Dealer verletzt. Vor Gericht wurden die vielzähligen ermittelten Delikte zusammengelegt und heraus kam eine Bewährungsstrafe. Ein Mann, so ist dem Bericht zu entnehmen, der eine Kollegin so schwer verletzt habe, dass sie mehrere Schädelbrüche erlitt, sei zu Arbeitsstunden verurteilt worden.

In solchen und ähnlichen Momenten, wenn die Richter nicht so urteilen, wie man es erwartet, »fühlt man sich als Polizist um den Wert seiner Arbeit betrogen«.

Quelle: http://www.focus.de/politik/deutschland/schutzpolizist-berichtet-das-heisst-es-in-berlin-polizist-zu-sein_id_6089613.html

Sven von Storch

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